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Forschungsergebnisse der Universität Zürich:
Die Entstehung von Partnerbeziehungen online
Zürich, 12.10.2004. Das von Prof. Hans Geser geleitete
Forschungsteam am Soziologischen Institut der Universität Zürich hat
sich der verantwortungsvollen Aufgabe angenommen, Fragestellungen rund
um das Online-Dating wissenschaftlich anzugehen. Dazu wurden folgende
Ausgangsthesen aufgestellt:
» Online entstehende Beziehungen sind genuine (=echte,
authentische)
interpersonale Beziehungen » Als sozialer Raum ist
Cyberspace für die
Bildung von Paarbeziehungen besonders geeignet
» Internet wird neben den drei konventionellen
Gelegenheitsstrukturen der
Partnersuche (Nachbarschaft und Arbeitsplatz -
Freizeitbereich -
Heiratsinstitute) zur vierten Institution der Paarbildung
» Der virtuelle Raum erfüllt im Vergleich zu traditionellen
Institutionen der
Partnerwahl eine analoge Funktion, dessen Stärke bereits
jetzt mit der von
konventionellen Partnersuche-Strukturen vergleichbar oder
sogar
grösser ist.
In einer gross angelegten empirischen Erhebung in Form einer
Webumfrage unter 4'110 Mitgliedern des grössten Schweizer
Kontaktanzeigen-Portals www.partnerwinner.ch wurden folgende zentrale
Resultate ermittelt:
» Jeder vierte User fand eine feste Liebesbeziehung. (Vermutlich
waren es
noch mehr, da viele Erfolgreiche sich schon abgemeldet
hatten.)
» Davon war die Hälfte zum Zeitpunkt der Befragung noch
intakt.
» 16% der Fündigen haben sich ineinander verliebt, ohne sich im
Real Life
je gesehen zu haben.
Das Schöne an dieser Studie ist im Vergleich zu vielen anderen
übrigens die Unabhängigkeit der Initiatoren.
Quelle: Soziologisches Institut der Universität
Zürich
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