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Und so versuchen Partnerschaftsforscher, Modelle für eine optimale Partnerwahl zu entwickeln. Diese Modelle begründen, wer mit wem warum zusammen passt und sagen ausserdem voraus, ob Frau A und Mann B bei der Partnerwahl harmonieren werden.
Partnerschaftsforschung ist nicht nur für professionelle Partnervermittler eine hochspannende Angelegenheit, sondern auch für alle, die sich mit dem Thema Partnerwahl kritisch auseinander setzen möchten. Die Forschung gibt nicht nur Aufschluss über Ihre Persönlichkeit und Ihre Chancen und Risiken bei der Partnerwahl, sondern erklärt auch, was hinter diesem "psychologischen Hokuspokus" steckt und inwieweit sie bei der Suche nach dem idealen Partner eine möglichst optimale Partnerwahl erreichen!
Online-Partnervermittungen basieren auf Modellen aus der Partnerschaftsforschung, mit deren Hilfe in der Praxis die Partnerwahl für die Partnersuchenden optimiert wird. Modelle zur Partnerwahl ermöglichen die Suche nach einem geeigneten Partner in zwei Schritten:
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Im ersten Schritt wird versucht, das Individuum unabhängig von einer Partnerwahl anhand von Persönlichkeitsmerkmalen in Kategorien einzuordnen
(z. B. "experimentierfreudig versus unentschlossen").
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Im zweiten Schritt wird analysiert, welche Kombinationen von Persönlichkeitsmerkmalen eine glückliche Partnerschaft fördert bzw. verhindert
(z. B. "Kopfmensch + Kopfmensch = gute Partnerschaft").
Modelle zur Kategorisierung von Persönlichkeiten und zur Unterstützung bei der Partnerwahl werden in verschiedenen Unterdisziplinen der Psychologie und Soziologie untersucht. Psychoanalysten und Psychometriker helfen dabei, Psychologisches messbar zu machen. Einen grossen Einfluss haben auch Praktiker aus der Eheberatung. Ein relativ neues Forschungsfeld ist die Sozionik. Die Sozionik kombiniert zwei Wissenschaften, die Soziologie und die Informatik miteinander.
Moderne Partnervermittlungen beruhen auf Partnerwahl-Modellen, die auf eine relativ lange Tradition zurückblicken. Partnerwahl-Modelle wurden in der Wissenschaft kontrovers diskutiert, überprüft und weiterentwickelt. Die verschiedenen Modelle für die Partnerwahl haben eine Prägung erhalten, die jeweils von ihren Erfindern und deren Schwerpunkten und Vorerfahrungen abhängig sind. Die Modelle unterscheiden sich untereinander im Wesentlichen durch die Art und Anzahl der enthaltenen Persönlichkeitsdimensionen und den Prognosen bzgl. der Partnerwahl.
Fast kaum eine der bedeutenden und seriösen Online-Partnervermittlungen greift wirklich 1:1 auf die Kategorisierung von Persönlichkeiten und Modelle für die Partnerwahl zurück. Vielmehr haben sich die Designer der Partnertests im Internet von der wissenschaftlichen Partnerschaftsforschung inspirieren lassen und daraus eigene, weiterreichende Vermittlungsverfahren entwickelt. Für die Weiterentwicklung wurden oft renommierte Universitäts-Professoren zu Rate gezogen.

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