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Zweifellos ist die Partnersuche per Internet im Vergleich zu den
angestaubten Eheanbahnungsinstituten und der Partnerbörse in der
Lokalzeitung äusserst praktisch.
Und eine Menge Fakten deuten darauf hin, dass Online-Dating sich von einem
Nischen-Dasein für Computerfreaks zum absoluten Volkssport entwickelt
hat:
- Nach unseren Zählungen hat sich in der Schweiz die Zahl der
monatlich teilnehmenden Singles von unter 100'000 im Jahr 2001 auf weit über 750'000 im
Dezember 2010 erhöht.
- Ein immer grösserer Anteil der Singles, die sich auf Internet-Partnerbörsen umschauen, ist bereit, für diese Dienstleistung
Geld auszugeben. Das unterstreicht deutlich die Ernsthaftigkeit mit
der die Partnersuchenden ans Werk gehen.
- Das Thema "Internet-Partnerbörse" wird seit 2002 permanent
in allen bedeutenden Medien (TV, Radio, Presse, Internet) als hip
dargestellt. Das wirkt sich natürlich extrem auf die Akzeptanz in der
"Single-Bevölkerung" aus und hat schon so manchen Zweifler
("Da trifft man doch nur Kaputte!") eines Besseren belehrt.
- Und Sie kennen wahrscheinlich auch schon das eine oder andere
Pärchen aus dem weiteren Bekanntenkreis, das sich in einer
Partnerbörse kennen
gelernt hat, oder?
Jetzt könnte man natürlich sagen: Wenn Millionen von Singles auf
Partnerbörsen zusammengesteckt werden, dann passiert natürlich auch
irgend etwas:
Es müssen Blinddates, Flirts, Bekanntschaften, Beziehungen,
Seitensprünge und grosse Lieben entstehen, alles andere wäre wirklich
ein Wunder...
Wir (und Sie wahrscheinlich auch) würden es aber gerne etwas genauer
wissen:
Wie gross ist die Chance auf einen Partner via Internet-Partnerbörse?
Veröffentlichungen zu diesem Thema kommen aus zwei Quellen, die mehr
oder weniger vertrauenserweckend sind:
1. Direkt oder indirekt von den Partnerbörsen selbst
Pressemitteilungen à la "eine Umfrage unter unseren Mitgliedern hat
ergeben, dass sich schon 98% bei uns verliebt haben" stapeln sich in
unserer Redaktion tonnenweise.
Häufig beauftragen Partnerbörsen auch "unabhängige"
Marktforscher, die mit Ergebnissen in die Öffentlichkeit treten, bei
denen sich uns die Haare sträuben. So dolle hat Erich Honnecker in der
ehemaligen DDR nicht mal bei den Wahlen geschummelt.
2. Von Universitäten und renommierten Instituten
Zahlen aus diesen Quellen kann auf jeden Fall eher vertraut werden, weil
hier weniger der Drang besteht, "Tolles" zu vermelden.
"Unabhängigkeit" ist da ein wichtiges Stichwort.
Die Wissenschaft liefert zwei ganz besonders aussagekräftige Studien:
- Die Universität Zürich befragte Ende 2003 im Rahmen des
Forschungsprojektes "Die Entstehung von Paarbeziehungen
online" rund 4'000 Mitglieder auf partnerwinner.ch und fand
heraus, dass 26% in dieser Partnerbörse eine feste Liebesbeziehung
gefunden haben! Und: Es konnten keine Unterschiede zwischen
"Beziehungen, die via Internet entstanden" und
"Beziehungen, die herkömmlich entstanden" ausgemacht
werden.
- Laut TNS/Emnid (eines der grössten Meinungsforschungsinstitute
Deutschlands) ist das Internet nach Arbeitsplatz und Freundeskreis
schon in 2003 auf den dritten Platz der wichtigsten Kennlern-Plätze
vorgerückt. Sprich: Es entstehen mehr Beziehungen in Internet-Partnerbörsen als
in Kneipen und Diskotheken!
- In der sogenannten "W3B-Studie" von Fittkau & Maaß werden
halbjährlich 100.000 Verbraucher aus DE, AT und CH zu allen
möglichen Aspekten der Internetnutzung befragt. Im November 2007 gab jeder siebte der
rund 3,8 Millionen Schweizer Internetnutzer an: "Ich habe via Internet-Kontaktmarkt schonmal einen Partner
gefunden!"
Sprich: Rund 575'000 Schweizer haben via Internet-Kontaktmarkt
schon einen Partner gefunden. Rund 50'000 dieser Leute waren im
Herbst 2007 noch in einer funktionierenden Beziehung, die online
entstand.
Rechnet man diese Zahlen auf Ende 2011 hoch, wäre man - defensiv
geschätzt - bei
rund 380'000 aktuellen Internet-Beziehungen - ungefähr 8-10% aller
Paare!
- Das Oxford Internet Institute veröffentlichte 2011 eine
weltweite 10-Jahres-Studie: 29% aller zusammenlebenden Paare gaben
an, sich im Internet kennen gelernt zu haben. Betrachtet man nur
Paare, die nach 2007 zusammenfanden, dann sind es sogar über 35%! Die
Schweiz nimmt in dieser Studie einen Platz im Mittelfeld ein.
Im Klartext heisst das: Online-Dating funktioniert! Partnerbörsen im
Internet sind nicht nur "ganz nett", sondern erfüllen im grossen Stil ihren Sinn: Sie helfen Menschen dabei, einen Partner zu
finden. Und zwar sehr vielen Menschen. Fazit:
Diese Erkenntnisse sollten Sie nicht dazu verführen, sich daheim
einzuschliessen und komplett ins Internet abzutauchen. Online-Dating ist
kein Wundermittel, sondern neben den klassischen Wegen der Partnersuche
einfach eine weitere Möglichkeit, die immer mehr zur gesellschaftlichen
Normalität wird. Aber diese neue Möglichkeit macht Spass und kann mit
wenig Aufwand betrieben werden. Wo sonst haben Sie so bequem
"Zugriff" auf Hundertausende von Singles, die Sie auch noch
bequem nach Ihren Vorstellungen durchsuchen können? Das sollten Sie
sich nicht entgehen lassen! Viel Erfolg im Voraus!

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