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Das erste Problem besteht darin, eine Partneragentur zu finden, die
Ihnen Kontakte zu osteuropäischen Frauen vermittelt, denn in dieser Branche
gibt es einige schwarze Schafe. Keine Sorge, in diesem Punkt haben wir für Sie
vorgearbeitet und einen praktischen Ratgeber für Sie verfasst, mit dem
Sie sich die Rosinen unter den Osueuropa-Partneragenturen herauspicken können:
» Wege via WWW zu
osteuropäischen Frauen
In diesem Text geht es um all die Dinge, die Sie nach dem Erstkontakt
zu einer Dame bedenken sollten. Dabei sprechen wir der Einfach heit halber
von Russland und die
ehemaligen Sowjet-Republiken, weil unsere Besucher das am häufigsten
nachfragen.
Die dargestellten Facts können aber auch auf andere
osteuropäische Staaten übertragen werden - allerdings in abgeschwächter Form.
Denn gerade wurden Länder wie Polen, Tschechien oder die Slowakei in den
erweiterten Kreis der EU aufgenommen. Viele Probleme bilateraler Beziehungen werden sich dadurch
drastisch vereinfachen.
1. Logistische Schwierigkeiten
Sprachbarriere
Stöbern Sie mal durch die Inserate der Damen aus Osteuropa! Deutsch
beherrschen die wenigsten. Aber fast alle geben an, "gut"
Englisch sprechen zu können. Wahrscheinlich genauso "gut" wie
Sie ;-)
Was wollen wir Ihnen damit sagen? Am Anfang des Kennenlernens ist die Verständigung
häufig
problematisch und selten wirklich tiefgehend.
Das können Sie tun:
- Sie haben das letzte Mal in der Schule Englisch gesprochen und das
ist schon ein paar Jährchen her? Frischen Sie im Vorfeld Ihre
Kenntnisse auf!
- Oder noch viel besser: Lernen Sie Russisch! Damit kommen Sie
überall in Osteuropa zurecht. Schon ein paar Brocken reichen, und Sie
sind vor Ort der König! Weil Sie nämlich zeigen, dass Sie sich mit
Land und Leuten auseinandergesetzt haben. Die nächste Volkshochschule
hat sicher einen Anfänger-Kurs im Angebot.
- Versuchen Sie, wenn Sie den Kontakt zu einer Dame hergestellt haben,
so schnell wie möglich herauszufinden, ob Sie überhaupt miteinander
reden können. Am besten geht das per Telefon.
- Sollten Sie sich trotz Sprachbarriere in eine Osteuropäerin
verguckt haben, dann greifen Sie auf Dolmetscher zurück, die gute
Agenturen Ihnen stellen. Die können Briefe übersetzen, in Telefonate
geschaltet werden oder beim realen Treffen vermitteln. Mit der Zeit
werden Sie merken, dass es mit der Kommunikation immer besser klappt,
da einer von beiden willens ist, die Sprache des anderen zu erlernen.
Unzuverlässige Postweg
Die gute Nachricht vorweg: Ein normaler Brief kommt meist innerhalb einer Woche an. Wie lange er genau unterwegs ist, schwankt
erheblich von Land zu Land und Region zu Region. Aber grundsätzlich ist
der Versand von Briefen unproblematisch.
Sollten Sie allerdings Pakete oder Geld verschicken wollen, dann wird der
Postweg schon viel unsicherer. Übrigens, zum Thema "Geld verschicken":
- Damen aus Osteuropa haben Ihren Stolz und fragen Sie nicht direkt nach Geld.
- Wenn doch: Finger weg, hier droht Abzocke! ("My mother is ill and
needs medicine, please send $500!").
- Aber führen Sie sich vor Augen,
dass z.B. eine Lehrerin in Russland kaum mehr als $150 pro Monat verdient
und ein Besuch im Internet-Cafe genauso viel kostet wie in der Schweiz. Da
kann es sehr hilfreich sein, ab und zu eine kleine Freude zu machen.
Schicken Sie aber immer nur kleine Beträge und immer Dollars. Geht ein
Brief mit $10 verloren, ist das für Sie kein grosser Beinbruch und viel
günstiger als eine Auslandsüberweisung. Und: Verpacken Sie den Schein
so, dass er beim Durchleuchten des Briefes nicht auffällt!
Pakete zu verschicken ist sehr riskant. Eigentlich zu riskant, so dass Sie es im
Prinzip vergessen können. Ausser: Sie lassen es beim Paketdienst
versichern. Das
ist allerdings sehr, sehr teuer. Rechnen Sie damit, dass die Versicherung
genau so
teuer ist wie der Inhalt.
Ein- und Ausreise-Formalitäten
Sie verstehen sich prima mit einer Russin und möchten sie gerne
treffen?
Dann besuchen Sie sie beim ersten Mal vor Ort! Alles andere macht
wenig Sinn, und zwar aus folgenden Gründen:
- Sie lernen die junge Dame viel besser kennen, wenn Sie sich ihr
Umfeld anschauen. Und machen überhaupt mal die Erfahrung, Russland
"von innen" kennenzulernen.
- Für die Reise müssen Sie Geld schicken. Denn alleine wird eine Russin
die Schweiz- Tour wahrscheinlich nicht finanzieren können.
Vielleicht haben Sie Pech und sind einer Betrügerin aufgesessen. Dann
ist die Kohle futsch. Auch der Geldtransfer ist heikel: Wenn Sie keine
Lust haben, 100 Briefe zu $10 zu schicken und lieber überweisen, dann könnte die Dame ein Problem bekommen. Ein Bankgeheimnis
gibt es in Russland nämlich nicht und ein so hoher Betrag muss in
vielen Ländern versteuert werden (rund 40%). Damit treiben Sie Ihre
Zukünftige in den finanziellen Ruin.
- Ein Visum für die Schweiz muss her - sprich: viel Geduld. Zuerst
müssen Sie zu Ihrem Amt laufen und dort eine Einladung
aussprechen. Damit sichern Sie auch zu, alle finanziellen Risiken
während des Schweiz-Aufenthalts abzudecken (Unterkunft, Kost,
Krankenversicherung, ggf. Kosten für die Zwangsausweisung usw.). Mit
Ihrer Einladung heisst es für die Auserwählte: Schlange stehen an
der Botschaft z.B. in Moskau und zusätzlich in diversen russischen
Ämtern. Das macht keine Freude und dauert Wochen bis Monate.
Am besten schicken Sie wieder Geld, um die Behörden vor Ort von Ihrer
Auserwählten bestechen
zu lassen.
- Wenn Ihre Lieblingsrussin tatsächlich irgendwann bei Ihnen ankommt,
will sie sich auch austoben! Die "ollen" Klamotten müssen
ausgetauscht werden etc.
Fazit: Opfern Sie die Zeit für eine Reise ins Unbekannte! Das ist zwar nicht so bequem wie Taler zu schicken und die Auserwählte
herkommen
zu lassen. Aber der Dame machen Sie das Leben viel leichter! Und Sie
lernen die Dame gleich besser kennen!
Reiseproblematik
Was erwartet Sie auf einer Russland-Reise und was ist zu beachten? Wenn Sie keine direkte
Flug-Verbindung erwischen, ist der Hinflug ein
echtes Abenteuer. Umsteigen in Moskau ist angesagt. Und ein Inlandsflug.
Abstürzen tun die russischen Maschinen selten, aber sie sehen zumindest so aus...
Eine schöne und günstige Alternative für diejenigen unter
Ihnen, die es ins Baltikum verschlägt (Litauen & Co.), sind Züge mit
Schlafwagen. Über Nacht werden Sie ans Ziel gebracht. Sehr angenehm!
Am Flughafen oder Bahnhof angekommen, lassen Sie sich am besten von
der Auswählten abholen! Nahverkehr ist schwierig und Taxifahren als
Tourist teuer.
Zu den Verhältnissen vor Ort: Gefährlich ist es
nicht. Sie brauchen also keine Angst vor Überfällen o.ä. zu haben. Aber
der Lebensstandard ist viel niedriger. Durchschnittsbürger wohnen im Plattenbau
in der Trabantenstadt. Seien Sie also nicht geschockt, wenn Sie in
eine solche Gegend geführt werden. Das ist in Russland ganz normal.
Deshalb sind die Frauen ja auch so wild, jemanden aus dem Westen
kennenzulernen ;-)
Aufgrund der eingeschränkten finanziellen Spielräume werden
Sie wahrscheinlich nicht auf einen alleinlebenden Single, sondern auf eine
Familie treffen, die auf engstem Raum zusammenlebt. Und Sie mittendrin. Ins Hotel ziehen geht gar nicht! Das widerspricht den guten
Sitten! Geniessen Sie lieber die Gastfreundschaft und
Herzlichkeit. Und den Wodka!
Heiratsproblematik
Weiter oben hatten wir ja bereits beschrieben, wie kompliziert es für
eine russische Frau ist, ins Ausland zu reisen. Um alle Papiere für eine Heirat
zusammenzubekommen, können Sie locker 6 bis 12 Monate einplanen.
Russische Beamte finden es nämlich nicht besonders toll, wenn die hübschesten
Frauen von Ausländern "entführt" werden - und stellen sich
deshalb gerne quer.
Auch von Seiten der Schweizer Behörden wird es Ihnen nicht leicht
gemacht, z.B. bezüglich der Prüfung auf Scheinehe, der Arbeitserlaubnis
und, und, und. Sonderfälle wie Kinder, die nach Deutschland transferiert
werden wollen, oder Zeugnisse und Abschlüsse, die in der Schweiz anerkannt
werden sollen, machen die Sache auch nicht gerade leichter.
2. Menschliche Schwierigkeiten
Russische Mentalität
Wenn wir Sie nach typisch Schweizer Eigenschaften fragen, werden Sie
wahrscheinlich antworten: "Den typischen Schweizer gibt es doch gar
nicht!"
Ebenso wenig lassen sich alle Russinnen über einen Kamm
scheren. Dennoch gibt es einige Unterschiede in der Mentalität, die recht
häufig anzutreffen sind:
- Die Frauen sind weniger emanzipiert als in der Schweiz und eher
bereit, sich einem Partner "unterzuordnen" und die
klassische Frauenrolle einzunehmen - allerdings verlangen sie im
Gegenzug grossen Respekt und wollen Wertschätzung erfahren. Vor Ort
ist der "starke Mann" für Russinnen aber nicht mehr so
häufig anzutreffen, da die hohe Arbeitslosigkeit auf das
Selbstwertgefühl der Männer drückt und den Alkoholismus fördert.
Unter anderem deshalb schauen sie im Ausland nach Ersatz.
- Während in der Schweiz das Zusammenleben durch viele Ich-bezogene
Werte geprägt ist ("Mein Haus, mein Auto, meine Yacht!"),
dominieren in Russland noch Tugenden wie ein starkes
Zusammenhaltsgefühl in der Familie, Herzlichkeit und menschliche
Wärme.
- Stolz und Ehre spielen eine wichtige Rolle. Daher ist es schnell
passiert, Russinnen durch unbedarftes Handeln zu kränken.
Männer als Massenware
Genauso, wie Sie wahrscheinlich nicht nur eine Russin
"testen" oder "zur Ansicht dahaben" (diese
menschenunwürdige Formulierung begegnete uns in einem einschlägigen
Forum), ist es natürlich häufig auch andersherum. Schliesslich gilt:
"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres
findet!"
Wenn Sie eine arme Russin wären, klasse aussehen würden und merken,
dass reiche Männer aus Deutschland Sie kennenlernen möchten und fleissig
Geschenke ankarren, dann wären Sie ja fast dumm, das nicht direkt
auszunutzen und sich ein angenehmes Leben zu machen, oder?
Hier nur einige der gängigsten Maschen:
- Einige Russinnen empfangen im Wochentakt Männer aus Europa. Jedem
versprechen sie die grosse Liebe, haben es aber nur auf Geschenke
abgesehen. Einer, der abgezockt wurde, berichtete auf seiner Webseite,
dass er aus Versehen ins falsche Zimmer ging und dort eine ganze
"Schatzkammer" sowie Briefe diverser "Nebenbuhler"
entdeckte...
- Oder sie sammeln bei mehreren deutschen Männern das Geld für Visum
und Reise ein, machen eine Deutschland-Rundreise und lassen sich noch
aushalten.
- Um noch einen draufzusetzen, wird - wieder daheim angekommen - den
verliebten Männern erzählt, die Mama liegt im Sterben und muss ohne
Betäubung operiert werden - ausser es wächst Bestechungsgeld für
den Arzt rüber...
Um eines noch mal klarzustellen: Wir reden hier von schwarzen Schafen
unter den Frauen. Und die sind immer noch die Ausnahme. Aber da es
genügend trottelige Männer gibt, die auf die eigentlich recht leicht zu
durchschauenden Betrugsmaschen reinfallen, geht es den schwarzen Schafen
super. Was bedeutet das für Sie? Wie oben schon erwähnt: Lassen Sie
nicht den reichen Grosskotz raushängen! Suchen Sie die menschliche Ebene.
Betrachten Sie Russinnen nicht als arme Hascherl, die befreit werden
wollen. Und schicken Sie NIEMALS grössere Geldsummen nach Russland, ohne
vorher dagewesen zu sein!
Wie soll ich mich geben?
Machen Sie nicht den grössten Fehler: Führen Sie sich nicht als
arroganter Grosskotz auf, dem man dankbar
dafür sein muss, eine Russin und ihre Familie aus der Agonie zu befreien!
Abgesehen davon, dass Sie den russischen Stolz verletzen und sich
tierisch unbeliebt machen, laufen Sie grosse Gefahr, auf einen "reichen Onkel"
reduziert zu werden, zu dem man nur deshalb nett ist, um an seine
Moneten zu kommen.
Treten Sie bescheiden auf und versuchen Sie, die russischen
Werte zu erlernen und zu beachten! Nur so werden Sie Ihre Auserwählte
wirklich kennenlernen. Und Sie bekommen die Möglichkeit
einzuschätzen, ob ihr wirklich was an Ihnen liegt - oder nur an Ihrem
Geld.
Wenn Sie Geschenke machen, dann nicht dumme teure, sondern
wohlüberlegte gute. Mit kleinen, aber feinen Gesten erreichten Sie
unendlich viel mehr als durch trampeliges Grosswildjäger-Gehabe.
Hoffentlich haben wir Sie mit diesem Artikel nicht desillusioniert!
Wenn doch: Denken Sie an all die Glücklichen, die eine tolle
Osteuropäerin gefunden haben!

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