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"ElitePartner wird jeden Monat mit Dankesmails überschüttet, unsere Flure sind voll mit Hochzeitsfotos."

Dr. Ulrich Schacht

COO bei ElitePartner.ch

Durchgeführt am 23. Dezember 2013.

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Seit unserem letzten Gesprach mit einem Verantwortlichen von ElitePartner.ch sind erst einige Monate vergangen. Und trotzdem fragten wir nun schon wieder ein Interview an. Aus gutem Grund: Bei ElitePartner.ch hat sich im Jahr 2013 eine ganze Menge geändert, sowohl intern als auch extern. So ist Dr. Ulrich Schacht seit dem 1. November 2013 als neuer COO der EliteMedianet GmbH tätig und übernimmt die Geschäftsführung zusammen mit CEO Dr. Jost Schwaner. Wir trafen Dr. Ulrich Schacht.

Das ist ElitePartner.ch:

Internet-Partnervermittlung für den deutschsprachigen Raum, in der Schweiz seit 2005

Gesamtbewertung:

Grösse der Kartei:

225'000
aus der Schweiz

Premium-Kosten:

ab CHF 39.90 pro Monat

Herr Dr. Schacht, Sie gelten als erfahrener Mann im Führen einer Online-Partnervermittlung. Welche Aufgaben standen für Sie zum Amtsantritt im Dezember 2013 ganz oben auf der Prioritäten-Liste?

Schacht: Ganz oben auf der Liste stand natürlich mein neues Team kennenzulernen - das ist mir sehr wichtig. Jetzt, wo ich weiss, wer welche Stärken einbringen kann, arbeiten wir gezielt an der Entwicklung von ElitePartner. Wir wollen weiterhin die beste Partnervermittlung in der Schweiz bleiben.

Ich wünsche mir, dass Ende 2014 jeder schweizerische Single bei einer Online-Partnerbörse aktiv nach seinem Glück sucht.

Als Online-Partnervermittlung der ersten Stunde hat ElitePartner.ch eine exponierte Stellung - so viel steht fest. Allerdings drängen auch neue Anbieter auf den Markt. Zum Beispiel Prestigesingles.ch (aus dem Hause eDarling), eine Online-Partnervermittlung, die wie ElitePartner.ch gezielt Singles aus höheren Bildungsschichten anspricht. Wächst da ein neuer Konkurrent heran?

Schacht: Ich würde sagen Jein. Auf der einen Seite sollte man Mitbewerber nie auf die leichte Schulter nehmen und sich zurücklehnen. Auf der anderen Seite arbeiten wir jeden Tag an der Verbesserung unseres Produkts. Zudem kennen uns einer aktuellen Umfrage zufolge mehr als 75% der Singles. Das ist ein Top-Wert und für einen Newcomer wohl über einen langen Zeitraum unerreichbar.


Was macht ElitePartner.ch so stark aus Ihrer Sicht?

Schacht: Das kann ich recht einfach beantworten. Wir setzen seit vielen Jahren komplett auf eine einzelne Zielgruppe. Akademiker und Singles mit Niveau stehen bei uns seit jeher im Fokus. Wir eiern nicht mal in die eine Richtung und mal in die andere. Wir versprechen unserer Zielgruppe etwas und halten es.


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Aber dazu müssen Sie auch gewährleisten, dass wirklich Elite bei ElitePartner unterwegs ist. Wie wollen Sie das sicherstellen? Gibt es bald einen IQ-Test?

Schacht (lacht): Nein. Einen IQ-Test wird es bei uns nicht geben. Wir setzen eher auf unsere Menschenkenntnis. So sitzen in unserem Büro allein 30 Kundenberater, die jede Anmeldung überprüfen. Schon am Profil eines Singles kann man ja gut erkennen, ob es sich um einen Single mit Stil und Niveau handelt oder eben nicht. Etwa jeder vierte Anmelder kommt nicht durch unsere Prüfung. Das tut uns natürlich leid. Allerdings können wir nur so unsere hohe Qualität sichern.


Viele Singles fragen sich, ob sie nach einem Partner suchen sollen, der ihnen möglichst ähnlich ist. Oder ziehen sich doch Gegensätze an? Was sagt der Fachmann, der jeden Tag mit einem komplexen Liebes-Algorithmus zu tun hat...?

Schacht: Eine Universallösung kann leider auch ich nicht bieten. Dafür ist das Thema Liebe einfach zu komplex. Allerdings gibt es eine klare Tendenz: Diese besagt, dass Ähnlichkeiten in der Liebe sehr wichtig sind. So passen Paare meist sehr gut zusammen, die in den Punkten Persönlichkeit, Wertvorstellungen, Ziele und Interessen sehr ähnlich sind. Trotzdem darf auch die Würze durch gewisse Unterschiede nicht fehlen. So ergänzen sich zum Beispiel Paare gut, bei denen der eine eher dominant ist und der andere sich gerne unterordnet.

ElitePartner Liebesgeschichten
ElitePartner Liebesgeschichten

Die Formel zur grossen Liebe wird stetig weiterentwickelt. Erst letztens kündigte eine Forschergruppe an, einen Riesen-Schritt nach vorne gemacht zu haben. Die Erfolgsquote solle jetzt doppelt so hoch liegen. Beginnt nun ein Wettbieten um diese Liebes-Formel?

Schacht: Das kann sogar passieren. Allerdings leistet die ElitePartner.ch-Matchingformel auch jetzt schon Grossartiges. Wir werden jeden Monat mit Dankesmails überschüttet, unsere Flure sind voll mit Hochzeitsfotos und Babybildern. So schlecht kann unser Algorithmus also nicht sein...


Was denken Sie über die Wertersatz-Debatte, bei der sich User darüber beklagen, dass in Anspruch genommene Leistungen bezahlt werden müssen, wenn man nach 14 Tagen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht?

Schacht: Ich kann diese Aufregung nicht ganz verstehen, denke aber auch, dass die Diskussion eher andere Anbieter betrifft. Bei uns ist die Wertersatz-Regelung ganz deutlich einsehbar und transparent. Dennoch reagieren wir natürlich auf Kundenkritik, wenn es diese hinsichtlich der ElitePartner Kosten gibt.


Weshalb leisten Sie sich eigentlich eine ElitePartner Akademie, ein ElitePartner Forum und ein ElitePartner Magazin? Das kostet doch sicher eine Menge Geld.

Schacht: Ganz einfach. Weil uns diese Elemente extrem wichtig sind. Wir bieten unseren Mitgliedern damit die grössten Themenportale rund um das Thema Partnerschaft. Wir haben den Anspruch, die Kompetenz im Bereich Online-Partnersuche zu sein und jedem Interessierten etwas zu diesem Thema zu bieten - egal in welcher Lebenssituation er oder sie ist.


Wie messen Sie eigentlich, ob Ihre Kunden zufrieden sind? Anhand der Preise, die Sie am Jahresende bekommen oder doch anders?

Schacht: Uns ist sehr wichtig, was unsere Mitglieder über uns denken. Deshalb haben wir zum einen unser Ohr nah am Kunden und schauen immer wieder auf die Beiträge im ElitePartner Forum. Zum anderen gibt es bei uns regelmässig Mitglieder-Befragungen, bei denen jeder das loswerden kann, was ihn stört. Ein Teil der 20 Fragen umfassenden Befragung ist herauszufinden, wie hoch der Prozentsatz derer ist, die uns weiterempfehlen würden. Zum dritten Mal in Folge haben wir hierbei am besten abgeschnitten. Das freut mich sehr.


Die Konkurrenz setzt im Moment verstärkt auf Prominente als Werbeträger. Welchen Promi holen Sie sich bald ins Haus zu ElitePartner.ch?

Schacht: Diese Überlegung haben wir natürlich auch gehabt - und ich möchte das für die Zukunft auch nicht ausschliessen. Allerdings haben wir eher andere Ideen für Marketingaktionen. Ich weiss sogar, dass eine ganze Reihe Prominenter bei uns als Mitglied auf Partnersuche ist, diese Personen wollen aber natürlich anonym bleiben. Und das respektieren wir - auch aus eigenem Interesse.


Zum Abschluss der Interviews würde uns noch ein kleiner Ausblick von Ihnen interessieren? Was wünschen Sie sich für ElitePartner.ch für 2014?

Schacht: Ich wünsche mir, dass Ende 2014 jeder schweizerische Single bei einer Online-Partnerbörse aktiv nach seinem Glück sucht. Ich denke Online-Partnersuche ist die moderne Partnersuche mit hohem Erfolgs- und Spassfaktor. Ich hoffe, dass wir in 2014 auch die letzten Skeptiker davon überzeugen können.


Herr Schacht, wir danken Ihnen sehr herzlich für dieses interessante Interview und wünschen Ihnen alles Gute.

Neugierig geworden?

Das Interview führte:

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Frau hat er allerdings nicht online kennen gelernt.
» Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

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