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Entblösst durch die Dating-App
Dating App Risiko Stalking im Praxistest - reine Panikmache?

Monatlich etliche tausend Neumitglieder hat die Tinder Flirt App in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Da ist es kein Wunder, dass auch der Tinder Wahnsinn so manche gefährliche Blüte treibt...

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So berichtet etwa eine Singlefrau über einen besonders penetranten Kandidaten aus ihren Tinder-Matches, als sie die Smartphone-Nummern zum Chatten auf WhatsApp ausgetauscht hatten, habe er sie dort begrüsst mit:

Du also auch gebürtiges Nordlicht und jetzt
hierhin ausgewandert?

Die Info hatte er ihrem Facebook-Profil entnommen.

Inzwischen kursieren sogar Anleitungen im Internet - ganz nach dem Motto "Tinder Stalking leicht gemacht". Praktische Schritt-für-Schritt-Beschreibungen zeigen, wie Sie jemanden bei Tinder entdecken und sich neben der Flirterei auch als Hobbydetektiv über sein Leben hermachen können. Aber ist das wirklich so leicht?

Unsere Test-Experten haben einen Tinder Stalking Test durchgeführt und insgesamt 100 Frauen und Männerprofile auf ihre Gläsernheit überprüft.

Das Gesamtergebnis vorweg: In 60 Prozent der Fälle war keinerlei Tinder Stalking möglich; hier endete die Verfolgung bei der Google-Bildersuche. In einigen besonders krassen Fällen jedoch hätten wir zum echten Profi-Stalker werden können.

Wir zeigen im Folgenden, an welchen Stellen ein reales Tinder App Risiko sitzt, was übertriebene Panikmache ist und wie Sie sich auf Flirtkurs mit ein paar Handgriffen safe bei Tinder bewegen und sicher auch auf Twitter, Facebook und anderen Social-Network-Portalen unterwegs sind.

Tinder Stalking Test - Kein Fund
In den meisten Fällen ist der Tinder Stalking Test fehlgeschlagen.
(Zum Vergrössern Bild anklicken)

Google im Dienst von Tinder Stalking?

Ganz nüchtern betrachtet ist es tatsächlich so: Google bietet mit seiner Bildersuche das passende Werkzeug zum Spionieren. Dass man mit der Google-Bildersuche nicht nur Faker und Romance-Scammer überführen, sondern auch Single-Profile verfolgen kann, hat sich mittlerweile auch beim Otto-Normal-Dater rumgesprochen.

Wer ein und dasselbe Bild nicht nur zum Daten bei Tinder, sondern auch bei Twitter, Instagram, Xing, Facebook usw. nutzt, läuft Gefahr, dass dieses Bild zum informativen Verbindungsstück für Neugierige und Schnüffler wird.

Hier haben Sie mit dem Dating App Risiko Stalking nichts am Hut...

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 3.
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Wann spricht man von Tinder Stalking?

Wenn jemand mit dem Tinderfoto plus Vornamen über die Google Bildersuche zum Profil bei Twitter, Instagram, Soundcloud oder irgendwelchen offenen Karteien gelangt, dort den vollständigen Namen ermitteln kann und dann damit das Stalking-Opfer auf Facebook oder im schlechtesten Falle direkt auf seiner Arbeitsstelle ausfindig macht, liegt ein klassischer Fall von Tinder Stalking vor.

Tinder Stalking Test: der Härtefall

Im frappierendsten Testfall gelangten wir bei einer 30jährigen Frau anhand der Spuren, die sie in den letzten fünf Jahren im Netz hinterlassen hat, auf direktem Wege von ihrem Tinderbild + Vorname zu Twitter und einer Model-Kartei, in die sie sich nach ihrem Studium eingetragen hatte.

Twitter lieferte uns ihren vollen Namen. Ihr letzter Tweet und die Model-Kartei steuerten den Hinweis auf ihren Wohnort bei. Mit diesen Infos wussten wir binnen 5 Minuten, dass die Tinder-Singlefrau inzwischen erfolgreiche Fachanwältin ist und in welcher Kanzlei sie arbeitet. Wären wir echte Tinder Stalker, könnten wir sie jetzt mit anonymen Blumensträussen terrorisieren...

Tinder Stalking Test Fallbeispiel
Im Tinder Stalking Test: ein krasses Fallbeispiel
(Bild zum Vergrössern anklicken)

Tinder App Risiko-Bereitschaft

Wer mitmischen will bei Tinder, braucht Facebook, denn der Account im Social Network ist Voraussetzung, um sich bei der Dating App anzumelden. Die meisten Singles zucken darüber kaum mit der Wimper und denken auch nicht lang darüber nach, welche Konsequenzen der Datentransfer für sie eventuell haben könnte.

Nur wenige unter den Flirthungrigen zögern, ihr Facebookprofil als Infoquelle für Tinder zu öffnen. Kaum einer, der erst einmal systematisch die Einstellungen im Facebookprofil, bei Twitter, Instagram und Co auf Sicherheitslücken durchkämmt, ehe er sich für den fixen Flirt die Tinder App aufs Smartphone lädt. Wer spontan daten will, der denkt vielleicht an Safer Sex, aber nicht an persönliche Datensicherheit.

Wird Google deshalb aber zum universellen Tinder Stalking-Instrument? Eher nicht: Bei unserem Test entpuppte sich der "Tinder Trick" um herauszufinden, "wer sich hinter einem Profil verbirgt", nur bedingt als Anleitung zum Bombenbauen.

Wer fällt raus im Tinder Stalking Test?

Nicht weiter verfolgt werden konnten alle Leute, die

  1. entweder besonders schlau sind und längst unsere Anti-Tinder-Stalking-Tipps umgesetzt haben oder
  2. offenbar nicht auf mehreren Social Network-Plattformen unterwegs sind, also die gering Vernetzten. Dazu gehörten in unserem Tinder Stalking Test im Schnitt eher die Ü40-Jährigen. Die meisten positiv getesteten Kandidaten waren plusminus 25-30 Jahre alt.

Tinder-Stalking-Gefahr künstlich aufgeblasen?

Es braucht nicht zwingend erst die Tinder App, um ein Bewusstsein dafür zu bekommen, wie viele persönliche Daten von sich selbst mehr oder weniger offen im Internet verfügbar sind. Wer über sein Facebookprofil mit Hunderten von Leuten befreundet ist und einen Teil von ihnen vielleicht nicht einmal persönlich kennt, entscheidet sich bereits für einen gewissen Grad an "Transparenz".

Google-Bildersuche bietet kein "generelles" Tinder App Risiko

Unser Test zeigte zweierlei: Wer ein Tinder-Match stalken will, braucht schon eine entsprechende Portion Schnüffler-Leidenschaft. Im Tinder Stalking Test waren "lediglich" 40 von 100 Versuchen faktisch erfolgreich: Hier konnte man über das Tinderbild plus Vorname den kompletten Namen bei Twitter, Instagram oder einem anderen sozialen Netzwerk ermitteln und darüber dann die Spur auf Facebook aufnehmen.

Eine direkte Verbindung zwischen Tinder und Facebook war jedoch in keinem Fall herzustellen; die Google-Bildersuche spuckte keine Profilbilder aus, auch wenn diese bei Facebook komplett öffentlich sind.

Tinder App Risiko vermeiden
Leichte Tricks, um jedes Tinder App Risiko zu vermeiden
(Bild zum Vergrössern anklicken)

Der beste Tinder Stalking Schutz: simpel und effektiv

Einzelfälle von unangenehmer Schnüffelei wie den eingangs geschilderten hat es dank der im Netz verfügbaren "Tinder-Stalking-Anleitung" bereits gegeben. Sie machen deutlich, wie mit nur ein paar Klicks relevante Infos über ein Tinder-Match ermittelt werden können.

Wem das zu viel an ungesteuertem "Infoservice" ist, der muss jedoch nur ein paar Grundregeln einhalten, um sein persönliches Tinder App Risiko gegen 0 zu fahren.

3 effektive Tricks fürs Safe Tindern
  1. Anti-Tinder-Stalking-Regel: die Schnelle
    Verwende nie ein und dasselbe Profilbild für mehrere Social-Plattformen. Heisst: Je ein anderes Bild für Facebook, Twitter, Instagram, Soundcloud oder Xing, und dieses dann jeweils nur dort verwenden.
  2. Anti-Tinder-Stalking-Regel: die Leichte
    Verwende, wo es sich anbietet, nicht den vollen bürgerlichen Namen, sondern einen Nickname - das passt bei Twitter, aber natürlich weniger bei Xing...
  3. Anti-Tinder-Stalking-Regel: die Extra-Safe
    Diese gilt vor allem für diejenigen, welche aufgrund ihrer vielfältigen Querverbindungen im Internet potenzielle Kandidaten von Tinder Stalking sind! Einfach nach der Tinder-Anmeldung alle bei Facebook verwendeten Fotos in geschlossene Alben verschieben, die nur für Freunde sichtbar sind. Dann das sichtbare Profilbild bei Tinder gegen ein anderes (nur für Freunde sichtbares) austauschen und das alte Bild löschen. Ausserdem natürlich die Timeline im Facebook-Profil nur für Freunde sichtbar machen. Supersafe ist manchmal halt ein bisschen tricky...

UPDATE: Tinder integriert Instagram und schafft neue Stalking-Option

Tinder verkündete die Integration von Instagram in seinen Dienst. So können Tinder-Nutzer ihr Profil noch ansprechender, sprich aufgepeppt mit Instagram-Fotos gestalten. Nach einem Update von Tinder müssen Nutzer nur die Anwendung mit ihrem Instagram-Account verbinden und schon lädt Tinder automatisch alle aktuellen Fotos in das entsprechende Profil. 

Doch was hat diese neue Kuschelei von Tinder und Instagram mit Stalking zu tun? Ganz einfach: Mittels der App Instamap können umtriebige Menschen aufgrund von geo-basierten Daten ganz einfach herausfinden, in welcher Umgebung die Fotos hochgeladen wurden. Die App kommt bis auf 20-30m an den exakten Standort heran.

Mit einem kleinen Trick können Sie diese Gefahr bannen:
Wie genau lesen Sie in dieser News. 
Wer hat das hier verfasst?

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Ratgeber zum Thema "Mobile-Dating-Apps Risiko" wurden schon über 100.000 Mal gelesen.
» Ich freue mich auf Ihre Verbesserungsvorschläge!

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