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Alles, was Sie über Fakes wissen sollten
Die 6 häufigsten Fake-Inserate in Flirtbörsen

Flirtbörsen sind ein toller Ort, um neue Bekanntschaften zu machen, aber leider auch ein Treffpunkt für Idioten und Geschäftemacher aller Art, die Fake-Profile ins WWW stellen, um unerfahrene Singles an der Nase herum zu führen. Vor allem Gratis-Flirtseiten bergen im Gegensatz zu Parship (siehe Parship Test) so einiges an Gefahren. Die guten News: Nach dem Lesen dieses Textes werden Sie Profi sein, der Fakes schon 100 Kilometer gegen den Wind riecht!

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Beginnen wir mal mit den Basics: Was ist denn überhaupt ein "Fake"? Sagen wir mal so: Der in einer Flirtbörse mit Wort und Bild beschriebene User existiert so gar nicht. Das kann zwei Gründe haben:

1. Jemand skizziert sich in einer Flirtbörse bewusst falsch.

2. Die in der Kontaktanzeige beschriebene Person gibt es "in echt" gar nicht.

Dahinter stecken natürlich vielfältige Motivationen der Faker - und auch das Schadenspotenzial ist sehr unterschiedlich: Von "ein bisschen Zeit verlieren" über "eine gewisse Menge Geld verlieren" bis hin zum Extremfall "umgebracht werden". 

Der letztere Fall ist allerdings eher selten, vielleicht 20 Fälle in Europa jährlich.

In diesen Singlebörsen finden Sie keine Fakes, sondern echte Partner:

testbericht Zoosk Schweiz

 1.
Zoosk Schweiz

testbericht PARSHIP Schweiz

 2.
PARSHIP Schweiz

testbericht LoveScout24 CH

 3.
LoveScout24 CH

Soweit die Theorie. Jetzt schauen wir mal, was für Fakes in der Flirtbörse am häufigsten auftauchen:


Flirtbörsen-Fake 1: Ein realer Single übertreibt

Fake in Flirtbörse

Mogeln wir nicht alle ein Bisschen, wenn wir uns in einer Kontaktanzeige beschreiben sollen? Vorsätzliche "grosse Lügen" gehen aber zu weit! Nur, wo ist die Grenze:
- Petra mit dem dicken Popo gibt an: Figur „normal“ 
- Hans will seitenspringen und surft daher als „Single"
- Peters „Sportwagen“ ist ein tiefergelegter VW Polo 
- Anna, die Zickige beschreibt sich „ausgeglichen“ und „tolerant" 

Wie weit ist die Verbreitung?
Wir schätzen, rund 10-20% aller Kontaktanzeigen sind in einigen Punkten stark aufgemotzt.

Wer macht denn das?
Nach unserer Erfahrung sind es überwiegend die Männer, die sich bewusst falsch beschreiben, um damit irgendetwas zu erreichen. Blöd nur, dass das meiste beim ersten Blinddate herauskommt...

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
Überall!

So wehren sich gute Flirtbörsen:
Für die Flirtbörsen ist es natürlich unmöglich zu ermitteln, wie Petras Popo beschaffen ist. Allerdings können Mitglieder, die bewusst die Unwahrheit sagen, an den Kundensupport gemeldet (und dann ausgeschlossen) werden, so dass andere zumindest in der Folgezeit geschützt werden.

So erkennen Sie diese Fakes:
Der normale Menschenverstand, den Sie auch im wahren Leben einzusetzen gelernt haben (Hoffentlich!), wirkt Wunder. Ansonsten gilt: Bitten Sie vor dem ersten Treffen um weitere Fotos, telefonieren Sie vorher, lernen Sie sich besser kennen. Der oberflächliche Schnell-Lügner, dem nichs an Ihnen legt, verliert dann auch schnell die Lust.


Flirtbörsen-Fake 2: Peter spielt Petra

Flirt Fakes

Ein männlicher Spassmacher entwirft eine weibliche Kontaktanzeige, um mal zu testen, wer sich darauf so alles meldet.

Wie weit ist die Verbreitung?
früher Männer-Volkssport, heute eher selten

Wer macht denn das?
Männer, die andere Männer veralbern wollen

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
kostenlose Kontaktanzeigen-Portale und Singlechats

So wehren sich gute Flirtbörsen:
Über 90% dieser Spässe sind so dilettantisch, dass sie die Prüfinstanzen der Flirtbörsen nicht überleben. Im Zweifelsfall fragen die Prüfer einfach nochmal nach und verlangen in Ausnahmefällen sogar eine Kopie des Personalausweises . So erkennen Sie diese Fakes: Die Kombination aus einem unglaublich Modell-mässigen Foto (oft sogar von Promis!) und einem völlig niveaulosen Text sollte Ihnen sehr verdächtig vorkommen...


Flirtbörsen-Fake 3: Prostituierte auf Kundenfang

Flirt Fakes

Uschi hat SEHR erotische Fotos im Profil. Gerne gibt sie sich auch dem nächstbesten Mann hin. Allerdings nicht privat, sondern gegen Bares. Das merkt Mann aber erst auf den zweiten Blick...

Wie weit ist die Verbreitung?
eher selten

Wer macht denn das?
Prostituierte, die das Internet entdeckt haben.

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
Fast nur auf reinen Sexkontakt-Portalen.

So wehren sich gute Flirtbörsen:
Je nach Unternehmensphilosophie werden einschlägige Profile gelöscht oder gesondert gekennzeichnet.

So erkennen Sie diese Fakes:
Erstens: Fotos, die selbst die nymphomanische Nachbarin nicht herausgeben würde. 
Zweitens: Klassische Szene-Formulierungen, wie "gelangweilte, immer g*** Hausfrau möchte Taschengeld aufbessern" oder "heisse Studentin, die sich Sorgen um die Studiengebühr macht"


Flirtbörsen-Fake 4: Die Kontaktanzeige als Werbemüll

Flirt Fakes

Diese Art des Fakes ist seh weit verbreitet und vergleichbar mit den Spam-E-Mails, die Sie jeden Tag erhalten: Geschäftemacher missbrauchen Flirtbörsen als Werbeplattform, indem sie massenhaft Frauen-Kontaktanzeigen erfinden und dann per FlirtMail Tausende von männlichen Mitgliedern vollmüllen.

Wie weit ist die Verbreitung?
mit am häufigsten

Wer macht denn das?
Unseriöse Services, die auf diese Art und Weise Männer locken wollen.

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
fast nur in Singlebörsen, die Frauen kostenlos nutzen können

So wehren sich gute Flirtbörsen:
Sie schreiben in ihr Kleingedrucktes: "Wer unsere Plattform für Werbung missbraucht, muss CHF10'000 Strafe zahlen!" und verklagen alle, die sie selbst entdecken oder die von genervten Mitgliedern gemeldet werden. Und sie kontrollieren alle Profile und E-Mails automatisch auf verdächtige Begriffe wie "SMS", "0900" oder Links.

So erkennen Sie diese Fakes:
"Völlig normale"Frauen möchten Sie dringend kennenlernen, aber nicht einfach per Mail, wie es sich anbieten würde, sondern auf anderem und teurerem Wege. Die drei Klassiker sind:

  • "Hier bin ich nicht so oft, denn auf www.xyz.de gefällt es mir viel besser und ich habe dort auch einige freizügige Fotos von mir."
  • "Weil das Internet für mich so unsicher ist, rufe mich doch einfach unter 0900-123456 an und verlange PETRA."
  • "Hallo, ich bin Petra und finde Dich süss. Mit meinem Computer kann ich nicht so gut umgehen. Schreib' mir doch einfach eine SMS an 444444 mit dem Stichwort PETRA"

Solche Mails sofort in die "runde Ablage" (Mülleimer!!) legen!


Flirtbörsen-Fake 5: Professionelle Animateure

Flirt Fakes

Das Portal ist hochglanzmässig gestylt und die Profile sind zu schön, um wahr zu sein. Wer die Damen kontaktieren möchte, kann das aber nur via SMS (CHF 3.-- oder mehr) - so funktioniert das Portal eben.

Allerdings: Die Damen sind gar keine Damen. Sie werden von Animateuren gespielt, die in irgendwelchen Hinterhöfen sitzen und versuchen werden, Sie "bei der Stange" zu halten.

Wie weit ist die Verbreitung?
Fast alle SMS-Flirtbörsen!

Wer macht denn das?
Dieselben Firmen, die nachts im TV Werbung schalten "Sofortkontakt in Deiner Nähe!". Die sagen sich: Warum teure Fernseh-Werbung? Wir basteln schnell eine SMS-Flirtbörse!

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
Fast alle SMS-Flirtbörsen, die Sie im Internet finden.

So erkennen Sie diese Fakes:
Erstens: Finger weg von INTERNET-Flirtbörsen, wo das Kontaktieren unpraktischerweise nur via SMS möglich ist. Fragen Sie sich mal, warum man dort nicht per Mail Kontakt aufnehmen kann!

Zweitens: Lesen Sie die AGB (das Kleingedruckte)! Dort steht dann irgendwo in Paragraph 17: "Dem Nutzer ist bekannt, dass Animateure eingesetzt werden, die sich wahlweise als Frau oer Mann ausgeben können." Damit sind die Anbieter nämlich rechtlich abgesichert und Sie können die CHF 1'000, die Sie verplempert haben, nicht zurückverlangen.


Neu im Programm!
Flirtbörsen-Fake 6: Romance Scam

Flirt Fakes

Die Nigerianer, die früher mit ihren schlechten E-Mails nach dem Schema "Ich bin ein König, hol mich hier raus!" nervten, haben die Online-Dating-Welt als neues Betätigungsfeld entdeckt und gehen getarnt als englischsprachige Geschäftsleute auf die Jagd nach leichtgläubigen Frauen, die dann am Ende des Liebesgesäusels Geld nach Nigeria überweisen sollen.

Da ist die grosse Liebe nämlich kurz vor Abflug zum ersten Treffen in Zürich völlig zu unrecht verhaftet worden - und nur das Geld aus der Schweiz kann ihn retten...

Wie weit ist die Verbreitung?
Sehr weit! Da die Schweizer als reich gelten und einen internationalen Umgang gewöhnt sind, mögen Nigerianer die Schweiz sogar noch lieber als Deutschland oder Österreich! Übrigens: Die Amerikaner senden jährlich über 50 Millionen Dollar an die Romance Scammer!

Wer macht denn das?
Die gute alte Nigeria-Connection - und in der Westschweiz wildert die Elfenbeinküste - wegen der sprachlichen Nähe...

Wo sind diese Fakes anzutreffen?
Die können Ihnen überall in der Online-Dating-Szene begegnen, primär allerdings dort, wo es kostenlos ist.

So erkennen Sie diese Fakes:
In 80% aller Fälle sind Frauen über 30 betroffen. Und in 99% aller Fälle handelt es sich um englische Geschäftsleute, die mit der Liebestür ins Haus fallen. Solche Anfragen sollte man einfach direkt löschen oder noch besser an die Flirtbörsen melden.


Fazit:

Mit diesen abschreckenden Beispielen wollen wir Ihnen sicherlich nicht die Lust am Online-Dating und der Welt der Flirtbörsen vermiesen. Unsere Absicht ist lediglich, Sie ein wenig zu sensibilisieren.

Denken Sie auf jeden Fall daran: Mit ein wenig Erfahrung wird Ihr Köpfchen binnen kürzester Zeit in der Lage sein, Flirtbörsen-Fakes vollautomatisch zu erkennen und aus der aktiven Wahrnehmung herauszuhalten. Sie können sich dann zu 100 Prozent auf das Wesentliche konzentrieren: Viele spannende Singles kennenlernen und Mr. Right bzw. Ms. Right finden!

Wer hat das hier verfasst?

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Ratgeber zum Thema "Flirtbörsen Fakes" wurden schon über 100.000 Mal gelesen.
» Ich freue mich auf Ihre Verbesserungsvorschläge!

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