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Gratis Singlebörsen aus der Schweiz 2018:
Wie finde ich eine wirklich gute UND kostenlose Flirtbörse im Internet?

Im Web schiessen die kostenlosen Flirtbörsen nur so aus dem Boden: Alleine bei der Suchanfrage "Kontaktanzeige" zeigt google.ch über 200'000 Treffer. Da wird die Wahl der richtigen Partnerbörse manchmal zur echten Qual, vor allem, wenn Sie eines wissen möchten:

Gibt es überhaupt eine kostenlose Singlebörse, die nicht nur gratis, sondern auch richtig gut ist❓

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Kostenlose Singlebörsen: Was nichts kostet, taugt nichts

Stimmt dieses bekannte Vorurteil? Täglich schauen wir uns die verschiedensten kostenlosen Flirtbörsen an. Oft sind sie eine billige Kopie etablierter Anbieter. Hier finden Sie Fakes auf jeder Seite und die Datenbank funktioniert auch noch nicht richtig. So wirklich gut finden wir ehrlich gesagt nur rund 25 der über 200 Singlebörsen, die wir hier auf unserem Portal im Singleseiten-Verzeichnis für Sie aufgelistet haben.

Die meisten Singles aus der Schweiz fragen uns in diesem Zusammenhang immer wieder dasselbe:

Gibt es denn keine tolle Flirtbörse,
die vollkommen umsonst ist❓

Die Antwort lautet: Jein. Es gibt einige exzellente Flirtbörsen, die zum Teil kostenlos sind. Aber das Ganze ist ein wenig komplizierter... 

Gut & kostenlos - aber welche gratis Singlebörse hat die meisten Kontaktanzeigen?

testbericht Zoosk Schweiz

 1.
Zoosk Schweiz

testbericht PARSHIP

 2.
PARSHIP

testbericht LoveScout24 CH

 3.
LoveScout24 CH

Versuchen wir also ein wenig Licht in diese scheinbar nebulöse Aussage zu bringen:

✅Eine Flirtbörse muss technisch einiges bieten, um die verwöhnten User zum Dableiben zu motivieren.

  • Damit eine gute Datingbörse möglichst FAKE-FREI zu ist, prüfen gute Anbieter manuell jedes neue Profil.
  • Eine "Wer ist gerade online"-Funktion gehört mittlerweile zum Standard.
  • Automatischen Filter gegen lästige Verehrer sind für Schweizer Singlefrauen bei Singlebörsen ein "must have".
  • War früher ein Profilbild usus, so haben Schweizer Singles mittlerweile die Möglichkeit, bis zu neun Bilder in die eigene Gallerie hochzuladen.

Die Liste der Pflicht-Features ist bei den Premium Services lang und wird immer länger.

✅Damit eine Dating Plattform für die Mitglieder interessant ist, sollte dort natürlich jede Menge los sein. Denn tägliches "Frischfleisch" - gerne auch reichlich in Ihrer Region - macht eben den Reiz einer Singlebörse aus! Ansonsten wird Ihnen nämlich sehr schnell langweilig. Also müssen zahlreiche männliche wie weibliche Single dort Mitglied werden. Das ist, bei dem heftigen Wettbewerb der in der Datingbranche herscht, leichter gesagt als getan.

✅ Eine gehörige Portion  Marketing Know-How und ein üppiges Werbe-Budget ist hier gefragt. Ist dies der Fall und die Flirtbörse hat immer grösseren Zuspruch, so wollen die Nitglieder auch betreut werden. Ein schnell reagierender Kundenservice mit 24 Stunden Support wird wie selbstverständlich von den Dating-Anbietern erwartet. Und spätestens dann lässt sich der redaktionelle Aufwand nicht mehr nebenbei bewältigen. 

✅Versuchen Sie z.B. mal, täglich 500 Neuanmeldungen zu prüfen, Anfragen und Beschwerden zu bearbeiten und dann noch auf einen grösseren Server umzuziehen, da der alte es zu Spitzenzeiten einfach nicht mehr schafft. Zudem beschweren sich noch Duzende von Kunden, weil A den B angeblich beleidigt hat und man ihn deswegen rauswerfen möge...


All dies bedeutet für Flirtbörsen-Betreiber: höhere Kosten!

Wie soll er die wieder finanzieren? Mit Werbung allein lässt sich eine Flirtbörse heute nicht mehr finanzieren. Und Seiten, die permanent blinken und jaulen und sich in Popups verselbständigen, werden von der Single-Gemeinde schnell mit Missachtung gestraft. 

Einige Zeitschriften-Verlage boten über Jahre kostenlose Flirtbörsen an. Zum Teil, weil es gerade hip war. Oft auch nur um Adressen zu gewinnen, die man für andere Interessen benutzt oder an Partner verkauft. Heute ist es mit dieser schicken kostenlosen Variante vorbei - fast alle Schweizer News-Portale kooperieren mit unserem Test-Sieger Parship.ch und bewerben diesen Dienst gegen Bares. 


Was nichts kostet, ist schnell vergessen!

Nicht von der Hand zu weisen ist auch das Argument, dass das Interesse eines Singles wesentlich ernsthafter ist, sobald er oder sie etwas dafür bezahlt hat. Wenn Sie in einer kostenlosen Flirtbörse jemandem schreiben, der gerade Langeweile hatte und sich als SEXYHIRSCH007 dort einfach irgendwann mal eintrug, können Sie auf eine Antwort warten, bis Sie schwarz geworden sind, denn der wird sich da wahrscheinlich nie mehr einloggen. 

Die teilweise gebührenfreien Flirtbörsen 

Die meisten guten Datingbörsen haben zum Teil kostenfreie Online Dating Angebote. Sie als potentieller Kunde können frei in den Kontaktanzeigen stöbern, sich zum Nulltarif Profile ansehen und für umme Ihr eigene Kontaktanzeige ins Netz stellen.

Diese Top-Partnervermittler können Sie kostenlos testen:

Kostenfreie Services bei Singlebörsen:

Gratis Leistungen bei Sex-Partnerbörsen:

Wenn Ihnen die Flirtbörse zusagt und Sie mit anderen Singles in Kontakt treten wollen, ist dann meist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft zu erwerben, die den Zugang zu einer Vielzahl von Funktionen ermöglicht, z.B. Instant Messaging, automatische Benachrichtigungen per SMS, bessere Platzierung Ihrer Kontaktanzeige in den Suchergebnissen usw. Der Branchenriese FriendScout24.ch ermöglicht es Ihnen sogar, gratis auf die Anfragen von zahlenden Singles zu antworten.

Fakt ist, dass Kontaktbörsen-Betreiber eine Menge in Technologie, Sicherheit, Personal und Marketing investieren müssen, um am Markt zu bestehen und ihre Schar von oft mehreren 100'000 Singles glücklich zu machen. Ohne Einnahmen in Form von Mitgliedsbeiträgen ist das quasi unmöglich. Mehr zum Thema:


Freemium-Flirtbörsen als Ausweg?

Seit 2010 gibt es auch den einen oder anderen Freemium-Anbieter aus dem Facebook-Umland - primär sind es in der Schweiz Badoo. Die mittlerweile über 150 Millionen Nutzer weltweit können diese Singlebörse ganz gut kostenlos nutzen. Wer etwas mehr möchte, z.B. auf Platz 1 in den Suchergebnissen der anderen Singles stehen oder virtuelle Geschenke versenden, der muss sich zusätzlich "Superpower" kaufen...

Wir haben in unseren Tests festgestellt, dass die Nutzer dieser bunt und hip aufgemachten Freemium-Datingbören in der Regel sehr jung sind und nur oberflächlich suchen. Das führt uns zu einem ganz wesentlichen Punkt:

Wer nicht zahlen muss,
hat eine Singlebörse oft schnell wieder vergessen!

Nicht von der Hand zu weisen ist auch das Argument, dass das Interesse eines Singles wesentlich ernsthafter und nachhaltiger ist, wenn "Er" oder "Sie" etwas dafür bezahlt hat. Wenn Sie jemandem schreiben, der gerade Langeweile hatte und sich als SEXYHEINZ101 einfach mal in einer kostenlosen Singlebörse eintrug, können Sie auf eine Antwort warten, bis Sie schwarz geworden sind, denn HEINZ wird sich da wahrscheinlich nie mehr einloggen... .

Fakt ist, dass die Kosten einer Kennenlernbörse in einem sehr direkten Zusammenhang mit dem Alter und den Absichten der Nutzer stehen:

  • Wer damit leben kann, dass viele andere Nutzer einer Kontaktbörsebörse keine besonders ernsthaften Absichten haben, nicht sonderlich oft ihre Mails checken, vielleicht auch mal ein Date schwänzen oder gar ein Fake sind, der kann es gerne mal bei einer kostenlosen oder Freemium-Datingseite versuchen.
  • Wer über 25 Jahre alt und auf der Suche nach einem niveauvollen Datingportal ist, bei dem der Kundendienst systematisch Fakes und Karteileichen eliminiert, wer von seinem Gegenüber eine gewisses Grundinteresse erwartet, der ist bei den teilweise kostenlosen Singlebörsen wie LoveScout24 oder Neu.de richtig.
  • Wer wirklich ernsthaft nach einem Lebenspartner sucht, der sollte zu den grossen Partneragenturen wie Parship, Elitepartner oder eDarling gehen. Die haben zwar ihren Preis, aber wer dort sucht (und mehr als 150 Euro bezahlt hat), der meint es eben auch wirklich ernst!

Schlaue Tricks für Sparfüchse: Teure Kennenlernbörsen gratis nutzen

In den letzten Jahren gab es hier natürlich ein Wetteifern: Die Singles entdeckten eine Lücke, das ging eine Zeit lang gut - bis die Lücke eben technisch geschlossen wurde und die Schnäppchenjäger sich etwas Neues ausdenken mussten... Aber es gibt eben auch ganz legale Möglichkeiten für die Kostenfrei-Nutzung - dazu braucht es nur ein wenig Geduld:

1. Datingbörsen Sonderangebote und Gratis-Tage abwarten

Wer sich bei einer professionellen Singlebörse registriert und nicht gleich bezahlt, der wird in den Folgewochen häufig mit einer Reihe von sogenannten CRM-Massnahmen beglückt ("Kunden-Management"). Damit Ihnen nicht langweilig wird und Sie vielleicht doch noch zahlender Kunde werden:

  • Ein typisches Beispiel sind Sonderangebote, wenn Sie eine Zeit lang nicht aktiv waren. Sie erhalten dann z.B. nach 14 Tagen eine Mail à la: "6 Monate zum Preis von 3".
  • Einige Anbieter laden Sie nach einer Weile auch dazu ein, die Premium-Funktionen gratis auszuprobieren, was manchmal an Bedingungen geknüpft wird - beispielsweise "3 Tage alles kostenlos, wenn Sie 3 Fotos hochgeladen haben".
  • Und dann gibt es immer mehr Singlebörsen, die Aktivität auf dem Portal wollen und dafür Punkte verteilen, z.B. für den regelmässigen Login, für die Teilnahme am Foto-Wettbewerb, für das Einladen von Freunden. Sobald Sie genügend Punkte gesammelt haben, können Sie die kostenpflichtigen Funktionen nutzen. Vor allem natürlich können Sie dann andere Singles anschreiben!
  • Wenn Singlebörsen gross angelegt Fernsehwerbung schalten und viele Neugierige zu erwarten sind, kommt es auch vor, dass man die Bestandsmitglieder als Kostenlos-Animateure einsetzt und ihnen einige Tage Premium-Zugang schenkt, damit diese den Laden lebendig erscheinen lassen, die Frischlinge angraben und diese dann bereit sind, ins Portemonnaie zu greifen.

Halten Sie einfach ein wenig die Augen auf, melden Sie sich bei diversen Singlebörsen an - und die Gratis-Schnäppchen und Sonderangebote werden kommen. Die Datingseiten experimentieren hier viel herum, darum haben wir darauf verzichtet, einzelne Markennamen und deren Möglichkeiten aufzuzählen.


2. Der Lesben-Trick

Bis vor einiger Zeit waren die meisten Singlebörsen für Frauen kostenlos. Männer legten zu ihrem normalen Profil gerne ein zusätzliches Frauenprofil an und schrieben die Frauen folgendermassen an: 

Ich bin gar nicht die Uschi1967, sondern Karl1967. Das Geld, was ich mit diesem Trick gespart habe, würde ich gerne in ein gemeinsames Abendessen investieren...

Das hat sich heute weitgehend erledigt. Die meisten grossen Datingportale leiden heute nicht mehr unter Frauenmangel und sind daher auch für Frauen kostenpflichtig. Im Bereich des erotischen Datings, wo Frauen bis heute nichts zahlen müssen, gibt es die Ausnahmeregel "Frau schreibt Frau kostet doch!"

Wir bekamen diesbezüglich schon reichlich Mails von Lesben, die sich diskriminiert fühlten, aber hey, der Hintergrund ist ein anderer, liebe Freundinnen der gleichgeschlechtlichen Liebe ;-)


3. Nur so tun, als ob man bezahlt

Jetzt wird's schlicht kriminell: Natürlich können Sie mit der Bankverbindung von Ihrem Zahnarzt bezahlen, den Bankeinzug der Singlebörse stornieren lassen oder mit einem ungedeckten Konto bezahlen. Oder Sie kaufen sich bei eBay Russland ein paar geklaute Kreditkarten-Daten und gehen damit auf Shopping-Tour...

Wir finden diesen Ansatz zur Kostenlos-Nutzung sehr zweifelhaft und gefährlich. Wenn Sie nicht gerade in ein nicht-videoüberwachtes Internet-Cafe gehen oder sich in Nachbars WLAN einloggen, hinterlassen Sie bei diesen Aktionen immer irgendwelche Spuren, die in naher Zukunft auch automatisch ausgewertet werden können.

Das ist dann wie bei Lance Armstrong: 7 Tour-de-France-Siege lang gings gut, aber die alten Dopingproben wurden ihm zum Verhängnis, weil man's irgendwann besser nachweisen konnte...


3. Kontaktdaten ins Profil schmuggeln

Klassischerweise dürfen Sie in den Singlebörsen alles gratis machen, bis auf das Kontaktieren der anderen Mitglieder. Das kostet dann eben. Darum versuchen die Singles immer wieder, ihre Kontaktinformationen ins Profil zu schreiben, so dass Interessierte per Telefon oder E-Mail agieren können und sich die Premium-Mitgliedschaft sparen.

Hinzu kommt dabei der Vorteil, dass Sie zu etwas Besonderem werden, denn die nichtzahlenden Singles können mit keinem flirten, ausser mit den Kontaktinfo-Reinschmugglern.

Auf der anderen Seite wirkt es nicht besonders männlich auf Frauen, wenn man durch solch ein Verhalten signalisiert, dass man schon an den paar Euros sparen muss oder geizt. Ein Traummann sieht anders aus.

In den letzten Jahren gab es beim Kontaktinfo-Schmuggeln ein Wettrüsten zwischen den Singles und den Singlebörsen. Wer diese Chance nutzen möchte, muss ein wenig herumexperimentieren, denn was bei Singleportal A funktioniert, ist bei Singlebörse B unterbunden:

  • Im Anfangsstadium schrieben die Singles ihre E-Mail-Adresse oder ihre Handynummer ins Profil. Das merkten die Singlebörsen irgendwann und löschten anhand von Filtern für z.B. "@" oder "0163" entsprechende Passagen.
  • In Level 2 fingen die Singles an, ihre Kontaktdaten auf allerlei Weise zu verschlüsseln:  
      "null eins sechs drei...
      "petra point mueller ätt wäb point deh eh"
  • Die wirklich hochpreisigen Portale prüfen heute jedes Profil und jede Profiländerung durch Redakteure. Dadurch haben Sie mit diesem Gratis-Trick in der Regel keine Chance mehr. Die Singleseiten, die einfach nur ihre Filterautomatismen verbessert haben und auch "ät", "ätt", "ett" und "amitkreisdrum" rausfiltern, bieten trotzdem noch gewisses Potenzial, wenn Sie es nur geschickt genug anstellen.

4. Facebook-Link im Statusfeld

Um das Innenleben aufregender zu gestalten, bieten viele Singlebörsen gratis die Möglichkeit, sich der Welt in einem Statusfeld ("So geht's mir gerade" oder "So bin ich drauf") mitzuteilen.

Diese Felder werden von den Usern so oft verändert, dass die Prüfung von Hand zu aufwändig und vor allem auch zu zeitverzögert wäre. Die folgende Grafik zeigt Ihnen daher die aktuell wohl pfiffigste Lösung, sich vor dem Bezahlen zu drücken. Wir haben das bei den 5 Marktführern ausprobiert - es ging locker und einige unserer Statusmeldungen mit Kontaktinformationen sind noch Wochen später online:

kostenlose Singlebörse Schweiz

Falls Sie eine gute kostenlose Flirtbörse entdecken, bitte melden!

Uuuups: Einige Ausnahmen fallen uns doch noch ein: Gratis Singlebörsen, die auf Grund Ihrer sehr engen Zielgruppe (lange Singles, körperbehinderte Singles etc.) einen überschaubaren Aufwand haben. Hier gibt es wirklich einige tolle Anbieter, die im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und mit einem unglaublichen Idealismus Phantastisches auf die Beine stellen.

Diese Anbieter finden Sie bei uns in der Rubrik Spezial-Singlebörsen.


Welche kostenlose Flirtbörse ist in Ihrem Umkreis führend?

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Wer hat das hier verfasst?

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Ratgeber zum Thema "Kostenlose Singlebörse" wurden schon über 100.000 Mal gelesen.
» Ich freue mich auf Ihre Verbesserungsvorschläge!

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