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So finden Sie eine Frau aus Polen oder Russland
Osteuropa-Dating: Weg zum Glück mit Hürde

Sie beabsichtigen, in Osteuropa auf Partnersuche zu gehen? Viel Glück und Erfolg!

Nach inoffiziellen Statistiken sind schon mehrere 10'000 bilaterale Beziehungen zustande gekommen - warum sollte Ihnen das nicht auch glücken? Allerdings lauern einige Hürden, die wir Ihnen in diesem Text schildern.

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Immer mehr Schweizer Männer sehnen sich nach einer Lebenspartnerin aus dem osteuropäischen Kulturkreis, denn die Damen aus Polen, Russland oder der Ukraine geniessen einen guten Ruf: familiär, weiblich, gebildet und zupackend - das sind die Attribute, die immer wieder fallen, wenn das Gespräch sich um Frauen aus Osteuropa dreht. Aber das Kennenlernen beschreiben viele Männer als steinigen Weg mit so manchem Stolperstein.

In diesem Text geht es um all die Dinge, die Sie nach dem Erstkontakt zu einer Dame bedenken sollten. Dabei sprechen wir der Einfachheit halber von Russland und den ehemaligen Sowjet-Republiken, weil unsere Besucher das am häufigsten nachfragen.

Die Testsieger für Dating in Osteuropa:

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Die dargestellten Facts können natürlich auch auf andere osteuropäische Staaten übertragen werden, allerdings in abgeschwächter Form. Länder wie Polen, Tschechien oder die Slowakei sind inzwischen in den erweiterten Kreis der EU aufgenommen. Viele Probleme bilateraler Beziehungen werden sich dadurch drastisch vereinfachen.

Partneragenturen mit Schwerpunkt "Frau Osteuropa"

Das erste Problem besteht darin, eine Partneragentur zu finden, die Ihnen Kontakte zu osteuropäischen Frauen vermittelt, denn in dieser Branche gibt es einige schwarze Schafe. Keine Sorge, in diesem Punkt haben wir für Sie vorgearbeitet und einen praktischen Ratgeber für Sie verfasst, mit dem Sie sich die Rosinen unter den Osueuropa-Partneragenturen herauspicken können:

Für Sie aktuell recherchiert:
Wege via WWW zu osteuropäischen Frauen

Wenn Sie eine seriöse und vertrauenswürdige Partneragentur für Osteuropa gefunden haben, fängt die richtige Arbeit erst an...

1. Logistische Schwierigkeiten beim Osteuropa-Dating

Sprachbarriere

Stöbern Sie mal durch die Inserate der Damen aus Osteuropa! Deutsch beherrschen die wenigsten. Aber fast alle geben an, "gut" Englisch sprechen zu können. Wahrscheinlich genauso "gut" wie Sie ;-) 

Was wollen wir Ihnen damit sagen? Am Anfang des Kennenlernens ist die Verständigung häufig problematisch und selten wirklich tiefgehend. 

Das können Sie tun:

  • Sie haben das letzte Mal in der Schule Englisch gesprochen und das ist schon ein paar Jährchen her? Frischen Sie im Vorfeld Ihre Kenntnisse auf!
  • Oder noch viel besser: Lernen Sie Russisch! Damit kommen Sie überall in Osteuropa zurecht. Schon ein paar Brocken reichen, und Sie sind vor Ort der König! Weil Sie nämlich zeigen, dass Sie sich mit Land und Leuten auseinandergesetzt haben. Die nächste Volkshochschule hat sicher einen Anfänger-Kurs im Angebot.
  • Versuchen Sie, wenn Sie den Kontakt zu einer Dame hergestellt haben, so schnell wie möglich herauszufinden, ob Sie überhaupt miteinander reden können. Am besten geht das per Telefon.
  • Sollten Sie sich trotz Sprachbarriere in eine Osteuropäerin verguckt haben, dann greifen Sie auf Dolmetscher zurück, die gute Agenturen Ihnen stellen. Die können Briefe übersetzen, in Telefonate geschaltet werden oder beim realen Treffen vermitteln. Mit der Zeit werden Sie merken, dass es mit der Kommunikation immer besser klappt, da einer von beiden willens ist, die Sprache des anderen zu erlernen.

Der unzuverlässige Postweg

Die gute Nachricht vorweg: Ein normaler Brief kommt meist innert einer Woche an. Wie lange er genau unterwegs ist, schwankt erheblich von Land zu Land und Region zu Region. Aber grundsätzlich ist der Versand von Briefen unproblematisch.

Sollten Sie allerdings Pakete oder Geld verschicken wollen, dann wird der Postweg schon viel unsicherer. Übrigens, diese Tipps geben wir zum Thema "Geld verschicken": 

  • Damen aus Osteuropa haben Ihren Stolz und fragen Sie nicht direkt nach Geld.
  • Wenn doch: Finger weg, hier droht Abzocke! ("My mother is ill and needs medicine, please send $500!").
  • Aber führen Sie sich vor Augen, dass z.B. eine Lehrerin in Russland kaum mehr als $150 pro Monat verdient und ein Besuch im Internet-Cafe genauso viel kostet wie in der Schweiz. Da kann es sehr hilfreich sein, ab und zu eine kleine Freude zu machen. Schicken Sie aber immer nur kleine Beträge und immer Dollars. Geht ein Brief mit $10 verloren, ist das für Sie kein grosser Beinbruch und viel günstiger als eine Auslandsüberweisung. Und: Verpacken Sie den Schein so, dass er beim Durchleuchten des Briefes nicht auffällt!

Pakete zu verschicken ist sehr riskant. Eigentlich zu riskant, so dass Sie es im Prinzip vergessen können. Ausser: Sie lassen es beim Paketdienst versichern. Das ist allerdings sehr, sehr teuer. Rechnen Sie damit, dass die Versicherung genau so teuer ist wie der Inhalt.

Formalitäten bei der Ein- und Ausreise

Sie verstehen sich prima mit einer Russin und möchten sie gerne treffen?
Dann besuchen Sie sie beim ersten Mal vor Ort! Alles andere macht wenig Sinn, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Sie lernen die junge Dame viel besser kennen, wenn Sie sich ihr Umfeld anschauen. Und machen überhaupt mal die Erfahrung, Russland "von innen" kennenzulernen.
  • Für die Reise müssen Sie Geld schicken. Denn alleine wird eine Russin die Schweiz- Tour wahrscheinlich nicht finanzieren können. Vielleicht haben Sie Pech und sind einer Betrügerin aufgesessen. Dann ist die Kohle futsch. Auch der Geldtransfer ist heikel: Wenn Sie keine Lust haben, 100 Briefe zu $10 zu schicken und lieber überweisen, dann könnte die Dame ein Problem bekommen. Ein Bankgeheimnis gibt es in Russland nämlich nicht und ein so hoher Betrag muss in vielen Ländern versteuert werden (rund 40%). Damit treiben Sie Ihre Zukünftige in den finanziellen Ruin.
  • Ein Visum für die Schweiz muss her - sprich: viel Geduld. Zuerst müssen Sie zu Ihrem Amt laufen und dort eine Einladung aussprechen. Damit sichern Sie auch zu, alle finanziellen Risiken während des Schweiz-Aufenthalts abzudecken (Unterkunft, Kost, Krankenversicherung, ggf. Kosten für die Zwangsausweisung usw.). Mit Ihrer Einladung heisst es für die Auserwählte: Schlange stehen an der Botschaft z.B. in Moskau und zusätzlich in diversen russischen Ämtern. Das macht keine Freude und dauert Wochen bis Monate. Am besten schicken Sie wieder Geld, um die Behörden vor Ort von Ihrer Auserwählten bestechen zu lassen.
  • Wenn Ihre Lieblingsrussin tatsächlich irgendwann bei Ihnen ankommt, will sie sich auch austoben! Die "ollen" Klamotten müssen ausgetauscht werden etc.

Fazit: Opfern Sie die Zeit für eine Reise ins Unbekannte! Das ist zwar nicht so bequem wie Taler zu schicken und die Auserwählte herkommen zu lassen. Aber der Dame machen Sie das Leben viel leichter! Und Sie lernen die Dame gleich besser kennen!

Die Reiseproblematik im Allgemeinen

Was erwartet Sie auf einer Russland-Reise und was ist zu beachten? Wenn Sie keine direkte Flug-Verbindung erwischen, ist der Hinflug ein echtes Abenteuer. Umsteigen in Moskau ist angesagt. Und ein Inlandsflug. Abstürzen tun die russischen Maschinen selten, aber sie sehen zumindest so aus...

Eine schöne und günstige Alternative für diejenigen unter Ihnen, die es ins Baltikum verschlägt (Litauen & Co.), sind Züge mit Schlafwagen. Über Nacht werden Sie ans Ziel gebracht. Sehr angenehm!

Am Flughafen oder Bahnhof angekommen, lassen Sie sich am besten von der Auswählten abholen! Nahverkehr ist schwierig und Taxifahren als Tourist teuer.

Zu den Verhältnissen vor Ort: Gefährlich ist es nicht. Sie brauchen also keine Angst vor Überfällen o.ä. zu haben. Aber der Lebensstandard ist viel niedriger. Durchschnittsbürger wohnen im Plattenbau in der Trabantenstadt. Seien Sie also nicht geschockt, wenn Sie in eine solche Gegend geführt werden. Das ist in Russland ganz normal. Deshalb sind die Frauen ja auch so wild, jemanden aus dem Westen kennenzulernen ;-) 

Aufgrund der eingeschränkten finanziellen Spielräume werden Sie wahrscheinlich nicht auf einen alleinlebenden Single, sondern auf eine Familie treffen, die auf engstem Raum zusammenlebt. Und Sie mittendrin. Ins Hotel ziehen geht gar nicht! Das widerspricht den guten Sitten! Geniessen Sie lieber die Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Und den Wodka! 

Heiratsproblematik

Weiter oben hatten wir ja bereits beschrieben, wie kompliziert es für eine russische Frau ist, ins Ausland zu reisen. Um alle Papiere für eine Heirat zusammenzubekommen, können Sie locker 6 bis 12 Monate einplanen. Russische Beamte finden es nämlich nicht besonders toll, wenn die hübschesten Frauen von Ausländern "entführt" werden - und stellen sich deshalb gerne quer.

Auch von Seiten der Schweizer Behörden wird es Ihnen nicht leicht gemacht, z.B. bezüglich der Prüfung auf Scheinehe, der Arbeitserlaubnis und, und, und. Sonderfälle wie Kinder, die nach Deutschland transferiert werden wollen, oder Zeugnisse und Abschlüsse, die in der Schweiz anerkannt werden sollen, machen die Sache auch nicht gerade leichter.

2. Menschliche Schwierigkeiten beim Osteuropa-Dating

Die Russische Mentalität

Wenn wir Sie nach typisch Schweizer Eigenschaften fragen, werden Sie wahrscheinlich antworten: "Den typischen Schweizer gibt es doch gar nicht!"  Ebenso wenig lassen sich alle Russinnen über einen Kamm scheren. Dennoch gibt es einige Unterschiede in der Mentalität, die recht häufig anzutreffen sind: 

  • Die Frauen sind weniger emanzipiert als in der Schweiz und eher bereit, sich einem Partner "unterzuordnen" und die klassische Frauenrolle einzunehmen - allerdings verlangen sie im Gegenzug grossen Respekt und wollen Wertschätzung erfahren. Vor Ort ist der "starke Mann" für Russinnen aber nicht mehr so häufig anzutreffen, da die hohe Arbeitslosigkeit auf das Selbstwertgefühl der Männer drückt und den Alkoholismus fördert. Unter anderem deshalb schauen sie im Ausland nach Ersatz.
  • Während in der Schweiz das Zusammenleben durch viele Ich-bezogene Werte geprägt ist ("Mein Haus, mein Auto, meine Yacht!"), dominieren in Russland noch Tugenden wie ein starkes Zusammenhaltsgefühl in der Familie, Herzlichkeit und menschliche Wärme.
  • Stolz und Ehre spielen eine wichtige Rolle. Daher ist es schnell passiert, Russinnen durch unbedarftes Handeln zu kränken.


Männer als Massenware

Genauso, wie Sie wahrscheinlich nicht nur eine Russin "testen" oder "zur Ansicht dahaben" (diese menschenunwürdige Formulierung begegnete uns in einem einschlägigen Forum), ist es natürlich häufig auch andersherum. Schliesslich gilt: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet!" 

Wenn Sie eine arme Russin wären, klasse aussehen würden und merken, dass reiche Männer aus Deutschland Sie kennenlernen möchten und fleissig Geschenke ankarren, dann wären Sie ja fast dumm, das nicht direkt auszunutzen und sich ein angenehmes Leben zu machen, oder? 


Hier nur einige der gängigsten Maschen:

  • Einige Russinnen empfangen im Wochentakt Männer aus Europa. Jedem versprechen sie die grosse Liebe, haben es aber nur auf Geschenke abgesehen. Einer, der abgezockt wurde, berichtete auf seiner Webseite, dass er aus Versehen ins falsche Zimmer ging und dort eine ganze "Schatzkammer" sowie Briefe diverser "Nebenbuhler" entdeckte...
  • Oder sie sammeln bei mehreren deutschen Männern das Geld für Visum und Reise ein, machen eine Deutschland-Rundreise und lassen sich noch aushalten.
  • Um noch einen draufzusetzen, wird - wieder daheim angekommen - den verliebten Männern erzählt, die Mama liegt im Sterben und muss ohne Betäubung operiert werden - ausser es wächst Bestechungsgeld für den Arzt rüber...

Um eines noch mal klarzustellen: Wir reden hier von schwarzen Schafen unter den Frauen. Und die sind immer noch die Ausnahme. Aber da es genügend trottelige Männer gibt, die auf die eigentlich recht leicht zu durchschauenden Betrugsmaschen reinfallen, geht es den schwarzen Schafen super.

Was bedeutet das für Sie? Wie oben schon erwähnt: Lassen Sie nicht den reichen Grosskotz raushängen! Suchen Sie die menschliche Ebene. Betrachten Sie Russinnen nicht als arme Hascherl, die befreit werden wollen. Und schicken Sie NIEMALS grössere Geldsummen nach Russland, ohne vorher dagewesen zu sein!

Wie soll ich mich geben?

Machen Sie nicht den grössten Fehler: Führen Sie sich nicht als arroganter Grosskotz auf, dem man dankbar dafür sein muss, eine Russin und ihre Familie aus der Agonie zu befreien!

Abgesehen davon, dass Sie den russischen Stolz verletzen und sich tierisch unbeliebt machen, laufen Sie grosse Gefahr, auf einen "reichen Onkel" reduziert zu werden, zu dem man nur deshalb nett ist, um an seine Moneten zu kommen. 

Treten Sie bescheiden auf und versuchen Sie, die russischen Werte zu erlernen und zu beachten! Nur so werden Sie Ihre Auserwählte wirklich kennenlernen. Und Sie bekommen die Möglichkeit einzuschätzen, ob ihr wirklich was an Ihnen liegt - oder nur an Ihrem Geld.

Wenn Sie Geschenke machen, dann nicht dumme teure, sondern wohlüberlegte gute. Mit kleinen, aber feinen Gesten erreichten Sie unendlich viel mehr als durch trampeliges Grosswildjäger-Gehabe.

Unser Fazit zum Osteuropa-Dating

Hoffentlich haben wir Sie mit diesem Artikel nicht desillusioniert! Wenn doch: Denken Sie an all die Glücklichen, die eine tolle Osteuropäerin gefunden haben!

Wer hat das hier verfasst?

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Ratgeber zum Thema "Osteuropa-Dating" wurden schon über 100.000 Mal gelesen.
» Ich freue mich auf Ihre Verbesserungsvorschläge!

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