Mann vs Frau - Wann beginnt Untreue?

Studie hinterfragt:
Mann vs Frau - Wann beginnt Untreue?

Veröffentlicht am 19. November 2020

Untreue und Fremdgehen nehmen in den letzten Jahren zu. Bereits jeder Dritte war bereits in einer Beziehung untreu. Doch wie definieren Männer und Frauen Untreue und wann fängt Fremdgehen eigentlich an? Eine ElitePartner-Studie verglich nun die Meinungen von Frauen und Männern zu dem Thema.

Um ausreichend Material für die Studie zu haben, befragte ElitePartner gemeinsam mit einem Marktforschungsinstitut 13'000 Internetnutzer. Um zudem eine Entwicklung beim Fremdgehen zu sehen, wurden die Ergebnisse einer vergleichbaren Studie aus dem Jahre 2012 gegenübergestellt. 

Untreue kommt häufiger vor

Bei der Befragung 2012 gab jeder 5. zu, bereits fremdgegangen zu sein. 18 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer verfielen der Versuchung. 2020 sind die Prozentzahlen deutlich höher: 31 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer waren schon untreu.

Zitat:
Frauen (17 Prozent) sind einmaligen Ausrutschern gegenüber eher empfänglich als Männer (11 Prozent).

Längerfristige Affären mit einer Person hatten bislang jeweils sechs Prozent der Umfrageteilnehmer. 

Fast jeder fünfte Mann (18 Prozent) widerstand schon mal der Versuchung fremdzugehen. Bei den Frauen sind es 12 Prozent, die ein ausserpartnerschaftliches Techtelmechtel in Erwägung zog.

Zur Beruhigung: 58 Prozent der Frauen und 55 Prozent der Männer waren bislang weder untreu noch haben sie mit dem Gedanken an Fremdgehen spielt.

Doch warum sind die Zahlen bei den weiblichen Teilnehmern so hoch? Diplom-Psychologin Lisa Fischbach hat dafür eine gute Erklärung:

Zitat:
Frauen trauen sich heute eher, Untreue zuzugeben. Die sexuelle Emanzipation von Frauen spielt hier eine Rolle: Auch wenn Frauen heutzutage immer noch im Vergleich zu Männern für lustvolle und vielfältige Sexualität gesellschaftlich anders bewertet werden, trauen sie sich zunehmend, ihren sexuellen Bedürfnissen nachzugehen und offener darüber zu sprechen.

Wann beginnt Untreue für Männer und Frauen?

Hier ticken die Geschlechter sehr unterschiedlich: So sehen 26 Prozent der Frauen Flirten bereits als Untreue, bei den Männern sind das 20 Prozent. Jede 7. Frau (13 Prozent) empfindet schon den Pornokonsum des Partners als fremdgehen. Die Herren sind beim Porno-Thema entspannter, hier sind es nur 8 Prozent, die sich daran stören.

Frauen sind auch beim Thema "Emotionales Fremdgehen" sehr kritisch. 44 Prozent sehen es als Untreue, wenn der Partner sich in jemand anderes verliebt, diesen Gefühlen aber nicht nachgibt. Bei den Männern reagieren 30 Prozent ähnlich.

Für Männer wird Kontakt ausserhalb der Partnerschaft erst kritisch, wenn Körperlichkeit ins Spiel kommt. Bei 61 Prozent der Frauen schrillen die Alarmglocken, wenn der Partner sich in einer Dating-App anmeldet. Nur 44 Prozent der Männer sieht das so.

Mehr als die Hälfte der Männer (51 Prozent) und 64 Prozent der Frauen ordnet ein Date mit einem Fremden als Untreue ein. Gerade mal 58 Prozent der Männer sieht Knutschen als Fremdgehen – da sind 70 Prozent der Frauen anderer Meinung.

Warum geht man fremd?

Auch bei dieser Frage klaffen die Antworten der Geschlechter auseinander: Frauen haben eher emotionale Gründe fürs Fremdgehen, Männer reagieren auf sexuelle Reize.

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Jede zweite Frau, die fremdgegangen ist, war in der aktuellen Beziehung nicht mehr glücklich. Für nur 29 Prozent der Männer war das ein Grund, ein neues Bett auszuprobieren.

Zärtlichkeit in der Partnerschaft vermissten 33 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer. 25 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer fühlten sich in der Beziehung nicht mehr begehrenswert und suchten deshalb Bestätigung ausserhalb.

Männer hingegen geben häufig sexuelle Auslöser als Grund für Untreue an. 38 Prozent der Männer wollte mal etwas Neues ausprobieren. 30 Prozent der Frauen treibt die Lust nach etwas Neuem ebenfalls in fremde Betten. 

Jeder siebte Mann begründete seine Untreue damit, dass er in der Partnerschaft bestimmte sexuelle Vorlieben nicht ausleben kann. Auf der weiblichen Seite waren das gerade mal 6 Prozent.

Quelle: elitepartner.ch


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