Tinder warnt LGBT-Reisende in Ländern, die homosexuellenfeindlich sind

Online-Dating in homophoben Ländern:
Tinder warnt LGBT-Reisende in Ländern, die homosexuellenfeindlich sind

Veröffentlicht am 5. August 2019

Die Dating-App Tinder warnt seine LGBTQ-Nutzer seit 24. Juli 2019 in den 70 Ländern, die Homosexualität noch unter Strafe stellen. Wird die App in einem dieser Länder geöffnet, muss die Sichtbarkeit des Profils erst bestätigt werden bevor es für andere sichtbar wird.

In vielen Ländern ist Homosexualität strafbar. In einigen Staaten drohen Gefängnis, in manchen sogar die Todesstrafe. Tinder will mit der neuen Funktion sicherstellen, dass Nutzer sich der möglichen Gefahren für die LGBTQ-Community bewusst sind und sich entsprechend schützen können.

Die LGBT-Community wird also nicht mehr automatisch in homophoben Ländern erscheinen. Hält sich ein Nutzer in einem problematischen Land auf, so werden seine sexuelle Orientierung und Gender Identity (Geschlechtsidentität) automatisch auch nicht mehr angezeigt.

Ist die Alarm-Funktion eingeschaltet, können Tinder-Mitglieder zusätzlich entscheiden, ob sie weiterhin unsichtbar bleiben wollen mit ihrem Profil oder sich eben sichtbar schalten wollen, um neue Leute kennenzulernen.

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Länder, in denen Homosexualität unter Strafe steht bzw. verboten ist

Anbei ein paar Länder aus der langen Liste, in welchen Homosexualität zum Problem für Tinder-Nutzer werden kann:

  • Algerien
  • Barbados
  • Mauritius
  • Namibia
  • Senegal
  • Sierra Leone
  • Tansania
  • Uganda
  • Jamaica
  • Malaysia
  • Libanon
  • Oman
  • Pakistan
  • Singapur
  • Jemen
  • Ägypten

Online-Dating-Sicherheitshinweise von Tinder

In diesem Zusammenhang hat Tinder auch seine Sicherheitshinweise für Online-Dater aktualisiert und gibt folgende Ratschläge:

  • Senden Sie niemals Geld an eine unbekannte Person und geben Sie nie Kontodaten oder Ähnliches weiter.  
  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten so gut wie möglich. Das heisst: geben Sie Ihre Adresse oder Festnetznummer nicht heraus.
  • Wenn Sie Kinder haben, erzählen Sie möglichst nichts über diese. Und halten Sie sich auch bei der Berichterstattung über Ihre tägliche Routine zurück.
  • Bleiben Sie beim Online-Dating auf der Dating-Plattform, die Sie sich ausgesucht haben und lassen Sie sich von Ihrem Chatpartner nicht überreden auf eine andere Seite zu wechseln. E-Mail-Adressen sollten Sie austauschen, wenn Sie sich sicher sind, dass es sich um einen interessanten Kontakt handelt, den Sie gerne weiter verfolgen möchten.
  • Verstösst jemand gegen die Regeln der Online-Dating-Plattform und beleidigt Sie, wird aufdringlich oder obszön, so melden Sie diese Person bitte sofort und blockieren diese. Der Support kümmert sich dann um alles weitere.
  • Schützen Sie Ihren Account, indem Sie ein starkes Passwort wählen. Tinder und auch andere Singlebörsen oder Dating-Apps werden niemals E-Mails an Sie schicken, in welchen man Ihr Passwort für Ihren Dating-Account erfahren möchte. Meist handelt es sich hierbei um Phishing-Mails.

Quelle: Tinder


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