Starkes Wachstum / Klare Zweiteilung

Marktüberblick Partnersuche in der Schweiz
Starkes Wachstum / Klare Zweiteilung

Veröffentlicht am 4. November 2004

Die Zahl der Singles steigt seit Jahren beständig. Ebenso die Zahl der Internetnutzer. In der Schnittmenge ergibt sich ein boomendes Phänomen: die Online-Partnersuche. Millionen Singles suchen im Internet nach Partnern fürs Leben, fürs Wochenende, für eine Nacht.

Kontaktbörsen und Partnervermittlungen sind so zu einem der profitabelsten Dienstleistungsangebote im Web geworden. Dabei bilden sich immer klarer zwei Marktsegmente mit vollkommen unterschiedlichen Nutzergruppen heraus: Flirt- und Dating-Plattformen einerseits und Vermittler von langfristigen Partnerschaften andererseits.

Wie das deutsche Marktforschungsinstitut Innofact im Oktober 2003 herausfand, sinkt die Bereitschaft, für die Dienste der Dating- Anbieter zu zahlen. Den auf die Online-Vermittlung seriöser, langfristiger Partnerschaften spezialisierten Anbietern – wie dem Marktführer PARSHIP – räumen die suchenden Singles der Studie zufolge einen deutlichen Kompetenz vorsprung bei der Suche nach dem richtigen Partner ein. Die Zahlungsbereitschaft für diese Dienste steigt. Laut einer Studie von Jupiter (März 2003) wird geschätzt, dass der westeuropäische Markt für Online-Partnerschaftsvermittlung 2004 einen Wert von 40 Millionen Euro erreichen wird und bis zum Jahr 2007 auf 117 Millionen Euro ansteigen wird. In den USA gehört die Online-Partnerschaftsvermittlung bereits zu den umsatzstärksten Online-Diensten. 

Singles und Partnersuchende 

Die Zahl der Singles lässt sich kaum genau bestimmen. Einen Anhaltspunkt gibt die Anzahl der Singles: Laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik waren im Jahr 2000 36 Prozent aller Haushalte in der Schweiz Single-Hauhalte. Zwar ist nicht jeder Single bindungswillig im Sinne einer echten Partnerschaft. Trotzdem kann davon ausgegangen werden, dass auch die Zahl derer wächst, die nach enger, langfristiger Partnerschaft suchen.

Partnersuche im Internet – ganz alltäglich

Die Zahl der Internetnutzer ist innert der letzten Jahre stark gestiegen. Im Jahr 2003 nutzten bereits 63,2% der Schweizer Bevölkerung über 14 Jahren das Internet, das sind ca. 3,6 Millionen Personen. Etwas mehr als die Hälfte davon sind täglich im Netz – damit sind die Schweizer laut die fleissigsten Internetnutzer in Europa (Quelle: Wemf). 

Die Menschen trauen dem Internet in Sachen Partnersuche viel zu: Wie eine repräsentative Befragung von 3'500 Personen durch die Düsseldorfer Innofact AG im September in Deutschland 2003 zeigte, beurteilen schon heute 66 Prozent der Befragten die Möglichkeiten und Chancen, über das Internet den passenden Partner kennen zu lernen, als positiv. TNS-emnid fand im Februar 2003 heraus, dass acht Prozent der Deutschen Internetnutzer ihren momentanen Lebenspartner im Netz kennen gelernt haben. 

Bei einer daran anknüpfenden Innofact-Befragung, an der Anfang Dezember 2003 über 1.000 Internetnutzer teilnahmen, gaben bereits mehr als 12 Prozent der Befragten – also etwa jeder Achte – an, ihren derzeitigen Lebenspartner online kennen gelernt zu haben. Ob sie nun nach einem Flirt oder einem Partner Ausschau halten, greifen die Singles dafür immer selbstverständlicher auf das Internet zurück: Innofact fand heraus, dass 45 Prozent der Singles in den sechs der September-Umfrage vorangegangenen Monaten Angebote aus dem Bereich Online-Dating/-Flirting bzw. Online-Partnersuche genutzt hatten.

Zwei Segmente: Online Dating und Online Partnersuche

Die meisten Anbieter, die Online-Bekanntschaften ermöglichen, sind im Bereich Online-Dating und –Flirting angesiedelt. Der Schwerpunkt liegt auf Spassorientierung. Von unverbindlichen Singlechats oder –flirts bis hin zur Anbahnung lockerer Kontakte und Affären wird hier alles geboten. Weitere Kategorien sind die klassischen Kontaktanzeigenmärkte, Seitensprungagenturen und so genannte „Osteuropaexperten“.

Neuerdings drängen auch ausländische Anbieter auf den europäischen Markt. Sie versuchen dabei zumeist, mit einem sehr breiten Angebot und international standardisierten Vermittlungsprodukten alle Segmente vom Dating bis hin zur ernsthaften Partnersuche abzudecken und weltweite Vermittlungsplattformen aufzubauen. Experten zweifeln unterdessen daran, dass solchermassen standardisierte Websites den verschiedenen Sprachen und kulturellen Unterschieden gerade im sensiblen Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen gerecht werden. 

Wesentlich kleiner ist die Zahl der seriösen Online-Partnervermittlungen. Als einziger grosser Anbieter vermischt PARSHIP die seriöse Vermittlung langfristiger Partnerschaften nicht mit dem Dating- und Flirtingbereich. PARSHIP richtet sein gesamtes Dienstleistungsportfolio ausschliesslich auf Menschen aus, die nach echter, langfristiger Partnerschaft suchen.

Segment Partnervermittlung – Seriosität und Effizienz

Rund 60 Prozent der Internet-Nutzer haben „von übler, schmuddeliger Anmache“ in den Chatrooms der Flirt- und Dating- Plattformen gehört. Die Bereitschaft, für die Dienste der Dating- Anbieter zu zahlen, sinkt. Im Gegensatz dazu steigt die Zahlungsbereitschaft für die Leistungen der auf die Vermittlung langfristiger Partnerschaften spezialisierten Anbieter zu zahlen. Das zeigen zwei repräsentative Innofact-Studien aus den Monaten September und Oktober 2003, die in Deutschland durchgeführt wurden. Grundlage der Studien sind die internetbasierte Befragung von 1'008 Verbrauchern sowie die Angaben von 501 Singles, die in den vergangenen sechs Monaten im Internet auf Partnersuche waren. Den Spezialisten schreiben rund 39 Prozent der Befragten einen deutlichen Kompetenzvorsprung in Sachen Partnervermittlung zu – dagegen sehen nur 10 Prozent eine höhere Kompetenz bei den Alles-Bietern. 

Folglich rechnen die Meisten auch mit grösseren Erfolgschancen bei den Spezialisten: Über 33 Prozent der Nutzer sehen hier die besseren Chancen, deutlich unter 20 Prozent trauen den Generalisten besonders gute Vermittlungserfolge zu. 19 Prozent der Singles, die in den letzten sechs Monaten die Angebote der eher spassorientierten Singlechats und –flirts genutzt haben, haben dafür Geld ausgegeben. Allerdings können sich nur noch knapp über 15 Prozent von ihnen vorstellen, für diese Dienste auch in Zukunft noch zu bezahlen. 
Bei den Spezialisten für Online- Partnersuche ist es umgekehrt: Knapp über 20 Prozent haben für deren Services in den letzten sechs Monaten bezahlt, aber fast 25 Prozent gehen davon aus, dies in den kommenden Monaten zu tun. Dieser Trend könnte seine Ursache nach Ansicht der Marktforscher vor allem in schlechten Erfahrungen mit dubiosen Anmachen auf den Flirtseiten und den hohen Erfolgserwartungen der wirklich Suchenden begründet sein.

Quelle: nzz/PARSHIP


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