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"Gibt es etwas Schöneres als Menschen mit be2 zusammenzubringen?"

Dr. Robert Wuttke

Gründer von be2

Durchgeführt am 12. Januar 2010.

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Dr. Robert Wuttke kann stolz auf sich sein. Der Gründer von be2 erschuf eine Online-Partnervermittlung, deren Erfolg sie ganz nach oben gebracht hat. Mit mehr als 13 Millionen Mitgliedern in über 30 Ländern ist be2 eines der ganz grossen Partnervermittlungsportale. Über 250 Mitarbeiter arbeiten allein in der Zentrale des Unternehmens. Wir trafen Wuttke zum Interview.

Das ist Be2.ch:

Weltweit tätige Online-Partnervermittlung, seit 2005 auch in der Schweiz

Gesamtbewertung:

Grösse der Kartei:

550'000
seit Gründung 2006

Premium-Kosten:

ab CHF 39.90 pro Monat

Herr Dr. Wuttke, wieso haben Sie damals be2 gegründet?

Diese Frage möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten. Gibt es etwas Schöneres als Menschen zusammenzubringen, die sich sonst niemals kennengelernt hätten?

Jedes neue Mitglied ist ein potentieller Partner für ein anderes.

Das klingt nachvollziehbar. Aber die wenigsten, die so denken, gründen eine Online-Partnervermittlung wie be2. Wieso Sie?

Soziologie, also die Wissenschaft zum Zusammenleben von Menschen, hat mich schon immer fasziniert. Deshalb habe ich auch eine meiner zwei Doktorarbeiten (Anm. d. Red. Wuttke promovierte auch in Geschichte) in Soziologie verfasst. Nach diversen Berufserfahrungen im Medien- und Online-Bereich hatte ich dann das Know-how zusammen, um be2 ins Leben zu rufen.

Was macht be2 so besonders?

Wir sind ein sehr seriös geführtes Unternehmen, das den Mitgliedern für ihr Geld ein Premium-Produkt anbietet. Unser Ziel ist in erster Linie Paare zusammenzuführen, die eine sehr grosse Chance haben auch langfristig glücklich zu werden. Dafür nutzen wir einen selbst entwickelten sehr detaillierten Persönlichkeitstest. So können wir sehen, wer zu wem passt. Die Anzahl der "Misserfolge" bei Dates konnte auf diese Weise stark heruntergefahren werden. Auch die Rückmeldungen der be2-Mitglieder weltweit sind sehr positiv.

Zum Stichwort "weltweit": Wo ist be2 mittlerweile überall vertreten?

Puuh. Es wird immer schwieriger diese Frage zu beantworten, ohne ein Land zu vergessen. Insgesamt sind wir mittlerweile in 36 Ländern und auf sechs Kontinenten vertreten. Die letzten Länderseiten, die wir ins Netz gestellt haben waren in der Ukraine, Belgien, Südafrika, Portugal, Kroatien, in der Tschechischen Republik, den Philippinen und Hong Kong.

Wie können Sie da gewährleisten, nicht die schweizerischen Mitglieder zu vernachlässigen?

Wir haben rund 250 Mitarbeiter, die sich mit grossem Einsatz um alle be2-Mitglieder kümmern. Natürlich gibt es auch Mitarbeiter, die nur für spezielle Länder zuständig sind. Das gilt selbstverständlich auch für die Schweiz. Hier wollen wir unseren Marktanteil durch Werbung und gute Arbeit noch deutlich ausbauen.

Welche anderen Datingportale sind super?

testbericht PARSHIP Schweiz

 1.
PARSHIP Schweiz

testbericht ElitePartner.ch

 2.
ElitePartner.ch

testbericht eDarling.ch

 3.
eDarling.ch

Haben Sie überhaupt noch Ziele? be2 hat ja schon fast alles erreicht?

Natürlich haben wir noch Ziele. Wir wollen vor allem unseren Service weiter verbessern. Das hat bei uns immer höchste Priorität. Neben weiteren neuen Landesseiten muss aber natürlich unser Ziel sein, die Mitglieder durch sehr gute Arbeit an uns zu binden - auch wenn das im Bereich Partnersuche etwas komisch klingt. In den Ländern, in denen wir bereits Seiten haben, wollen wir natürlich an die Spitze der Partnervermittlungsportale.

Warum spielen bei be2 Persönlichkeitsprofile eine so grosse Rolle?

Diese Profile helfen uns den Menschen das zu geben, was sie suchen. Jeder einzelne User im Internet hat andere Vorstellungen und Bedürfnisse. Jeder sucht nach jemand anderem für eine langfristige Beziehung. Anhand der Daten dieser Profile können wir eine ganze Menge Ausschlusskriterien abgleichen und unseren Mitgliedern somit viel Zeit und Enttäuschungen ersparen.

Was wollen Sie noch verbessern?

Natürlich wollen wir in erster Linie den Persönlichkeitstest immer weiter verbessern. Jede Erfahrung, die wir machen, kann und soll hier einfliessen. In der Praxis kann das so aussehen: Wenn wir merken, dass eine Frage aus unserem Fragebogen für Paare eigentlich nicht relevant ist, können wir sie durch eine andere Frage ersetzen, die Relevanz hat. Diese Flexibilität war bisher immer eine unserer Stärken. Darüber hinaus wollen wir natürlich stetig unseren Mitglieder-Service verbessern.

Worauf können sich die schweizerischen be2-Nutzer freuen?

Sie können sich darauf freuen, bei uns immer den bestmöglichen Service und eine sehr hohe Erfolgsaussicht bei unserem Produkt geboten zu bekommen. Wir verfügen mittlerweile über breite Erfahrungswerte in der Schweiz und werden versuchen noch mehr Singles von uns zu überzeugen. Jedes neue Mitglied ist ein potentieller Partner für ein anderes.

Herr Dr. Wuttke, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch!

Neugierig geworden?

Das Interview führte:

Daniel Baltzer beobachtet seit 2005 die Online-Dating-Szene in der Schweiz und gilt in den Medien als führender Experte zum Thema. Seine Frau hat er allerdings nicht online kennen gelernt.
» Ich freue mich auf Ihre Anregungen!

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