Distanz bei der Partnersuche wird mehr toleriert

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Distanz bei der Partnersuche wird mehr toleriert

Veröffentlicht am 5. März 2020

In den vergangenen zehn Jahren hat sich ein Wandel bei den Schweizer Singles vollzogen: Die geografische Schmerzgrenze bei der Partnersuche hat sich deutlich vergrössert. Dies zeigte unlängst eine neue Studie der Partnervermittlung Parship.

Parship zog zu seiner Studie 1'000 Schweizer und Schweizerinnen hinzu, um einen repräsentativen Schnitt der Bevölkerung der einzelnen Kantone zu erreichen.

Vor zehn Jahren noch suchten rund zehn Prozent der Singles in ihrer direkten Nähre nach einer neuen Partnerschaft. Jeder Dritte erweiterte den Radius wenigstens um 40 Kilometer.

Die Veränderung bei den Schweizern

So harte Distanz-Kriterien legen mittlerweile weitaus weniger Schweizer an den Tag. Heute sind nur noch sieben Prozent auf einen kleinen Radius bei der Partnersuche beschränkt.

Auch die Bereitschaft über die Landesgrenzen hinweg eine neue Liebe zu suchen, ist gestiegen. Vor zehn Jahren zogen dies gerade mal acht Prozent in Erwägung.

Zitat:
Heute würden 14 Prozent ihre Partnersuche über die Grenzen hinaus erweitern. 

30 Prozent gaben sogar an, dass eine unmittelbare Nähe zum neuen Partner gar kein Kriterium bei der Partnerwahl spielt. 2010 waren das sechs Prozent weniger.

Unterschiede Mann und Frau

Vor allem Männer haben sich von der "nahe Beziehung" verabschiedet: 2010 dateten 19 Prozent über ihre Kanton-Grenzen hinaus, 2020 sind es 37 Prozent.

Auch bei den Frauen stieg die Toleranzgrenze enorm. Von 27 Prozent stieg die Quote der Frauen auf 35 Prozent.

Natürlich bleibt noch die Frage, ob das Alter eine entsprechende Rolle bei dem Sinnewandel trägt. Dabei fällt auf, dass vor allem die befragten Schweizer unter 30 (37 Prozent) am liebsten in ihrer direkten Umgebung daten.

Im Vergleich dazu: Nur 16 Prozent der 60-69-Jährigen besteht auf eine unmittelbare Nähe bei der Partnersuche.

Umzug aus Liebe kein Thema

Wie hoch ist die Bereitschaft für eine neue Partnerschaft den Ort oder den Kanton zu wechseln? 

Verblüffenderweise würden Schweizer eher wegen einer neuen Liebe umziehen, anstatt einem neuen Job. Bei der Umfrage gaben 72 Prozent der Umfrageteilnehmer an, für eine neue Partnerin oder einen neuen Partner in eine neue Stadt umzuziehen.

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Nur 63 Prozent würden das Gleiche für eine neue Arbeitsstätte tun.

So oder so ist es eine tolle Entwicklung, dass Schweizer Single nicht mehr so unmittelbar in der Nähe ihres Heimatorts auf Partnersuche gehen. Durch das Online Dating erschliessen sich einfach auch viel mehr Möglichkeiten, online jemanden kennenzulernen und sich zu verlieben. Egal wie viele Kilometer entfernt man ist.

Quelle: parship.ch


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