Weltuntergangssex

Neuer Trend in der Schweiz:
Weltuntergangssex

Veröffentlicht am 2. Juli 2020

Online Dating Portale erleben während der Krise einen grossen Zulauf an neuen Mitgliedern und verzeichnen einen rasanten Anstieg der Interaktionen der Nutzer. Doch warum ist das so? Post Desaster Sex ist der Name, den das Phänomen von Entwicklungspsychologen erhalten hat. Suchen Schweizer nun vermehrt nach Weltuntergangssex?

Forscher haben bereits festgestellt, dass Gewalt in der Welt sich positiv auf das Sexleben auswirkt. Das wirkt auf den ersten Blick sehr verstörend, lässt sich jedoch erklären.

Extremsituationen prägen

Psychologen gehen davon aus, dass Menschen in Extremsituationen die eigenen Endlichkeit bewusst wird. Der Wunsch nach Sex wird geprägt von dem Verlangen genau jetzt so intensiv wie möglich leben zu können.

Solche Ausnahmesituationen lösen Unsicherheiten und Ängste aus, die das Bedürfnis nach Vertrauen und Verbundenheit steigern. Bewusst wahrgenommen von der Wissenschaft wurde das erstmals 2001 beim Angriff auf die Twin Towers in den USA. Man sucht mehr Nähe, um die Situation nicht allein durchzustehen.

Erhöhte Nutzerzahlen in der Schweiz

Die Coronakrise wirbelt das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt durcheinander. Auch bei den Schweizern führt diese Extremsituation dazu, dass sie vermehrt auf Dating-Portalen aktiv sind.

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Tinder vermeldete, eine erhöhte Anzahl täglicher Nachrichten und verkündete, dass sich auch die Gesprächsdauer deutlich erhöht hat im Vergleich zum Frühjahr 2020. Ähnliches vermerkte Lovoo.

Doch auch die erotischen Plattformen erfreuen sich an den neuen Nutzerströmen. So gab es bei dem CasualDating-Portal TheCasualLounge.ch im März/April einen beträchtlichen Anstieg der neuen Nutzer.

Der Gründer Heinz Laumann dazu:

Zitat:
In den letzten elf Wochen gab es über 40 Prozent mehr neue Registrationen als sonst im Durchschnitt.

Warum suchen so viele Schweizer Weltuntergangssex?

Es ist unbestritten, dass die Coronakrise und Ausgangbeschränkungen vor allem für alleinlebende Singles besonders hart war. Viele einsame Menschen fühlen sich nun noch einsamer.

In der Schweiz waren 2018 circa ein Drittel aller Wohnungen Singlehaushalte. Bei einer Extremsituation wie sie seit den letzten Monaten in der Schweiz herrscht, ist es nicht verwunderlich, dass viele Nähe und Intimität im Netz suchen, um der Einsamkeit der eigenen vier Wände zu entfliehen. 

Im Vordergrund steht dabei jedoch nicht die Suche nach einer grossen Liebe, sondern nach einem "Überlebenspartner".

Daran ist auch nichts verwerfliches, sofern beide Parteien mit offenen Karten spielen. Warum also die schwierige Zeit nicht gemeinsam überstehen.

Quelle: 20min.ch


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