Gefährliches Sexspielzeug

Wenn das Prickeln bedrohlich wird:
Gefährliches Sexspielzeug

Veröffentlicht am 19. Mai 2021

In den letzten Monaten, die geprägt von Kontaktbeschränkungen und Lockdowns waren, gewannen Sexspielzeuge, die z.B. via App ferngesteuert werden, immer mehr Fans. Nun warnen Sicherheitsexperten vor fatalen Angriffen auf die smarten Geräte.

Für viele Paare sind z.B. App-gesteuerte Vibratoren eine tolle Ergänzung für ihr Liebesleben. Der Verkauf von Sexspielzeugen stieg während Corona deutlich an. Die Lust etwas Neues auszuprobieren ebenfalls. Doch Wissenschaftler konnten nun ermitteln, dass vor allem smarte Sextoys für Hacker ein interessantes Ziel darstellen.

Zitat:
Ich weiss, mit wem Du gestern Sex hattest.

Wie gefährlich sind smarte Sextoys?

Hacker können z.B. Bluetooth oder andere unsichere Schnittstellen von Sextoys nutzen, um Zugriff auf Smartphones zu erhalten. Somit ist es potenziell möglich, dass sich Unbefugte in den Datenverkehr einschalten und bspw. die Kontrolle über den Vibrator übernehmen. 

Auch entsprechende personenbezogene Daten oder sensible Details aus den jeweiligen Anwendungen können negativ gegen Nutzer verwendet werden. Hacker können letztlich feststellen, wer wann mit wem die Sextoys genutzt hat.

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So können z.B. auch Konversationen oder Videotelefonate bespitzelt werden oder kriminelle Mitschnitte über die Handy-Kamera aufgenommen werden. Mit diesen Informationen lässt sich so einiges anstellen.

Die Security-Expertem von ESET stellt fest, dass vor allem smartes Spielzeug mit den vielen Schnittstellen und Funktionen attraktiv für Hacker sind. Mit wachsendem Funktionsumfang und zu wenigen Absicherungen bei entsprechenden Verbindungsmöglichkeiten, stehen hier quasi alle Türen offen. Es ist sehr leicht an persönliche Daten wie Name, Mail-Adresse, Ort oder private Fotos zu kommen.

Privacy Not Included

Auch Mozilla veröffentlicht regelmässig Sicherheitsreports zu mobilen Anwendungen. Im letzten Report wurden 24 Dating-Apps hinsichtlich ihres Privatsphärenschutzes untersucht. Bei 21 von ihnen konnten Datenschutzverstösse und mangelnde Sicherheitsmassnahmen nachgewiesen werden.Die Experten fassten ihre Ergebnisse zusammen:

Zitat:
Trotz der intimen Natur von Dating-Apps und dem Potenzial für Daten-Missbrauch ist Öffentlichkeit und nicht Privatsphäre der Status Quo.

Zu den getesteten Dating Apps gehören neben Hinge, CoffeeMeetsBagel oder Raya, auch Badoo, OkCupid und Tinder. Datenschutzverletzungen und Sicherheitslücken sind fast Standard bei diesen Apps.

Auch Mozilla schaute sich smarte Sextoys an und bemängelte diverse Sicherheitskomponenten. So stellt z.B. das Sexspielzeug "Das Cowgirl" in einem Radius von 10 Metern eine ungesicherte Bluetooth Verbindung her, die Angreifer geradezu einlädt. 

Oder es wird der Peniskäfig "Qiui Cellmate" erwähnt, bei dem der Nutzer den entsprechenden digitalen Schlüssel in ungesicherten Mails versendet. In der Vergangenheit wurde diese Schwachstelle bereits genutzt, um Nutzer eines smarten Peniskäfigs zu erpressen. Der Anbieter des Qiui Cellmate hat nach dem Mozilla-Report seinem Gerät ein Update spendiert.

So aufregend smartes Sexspielzeug auch ist, sollte man vor der Benutzung immer über die entsprechenden Sicherheitsmassnahmen informieren. So bleibt das Erlebnis erotisch und nicht bedrohlich.

Wer noch den passenden Partner für ein erotisches Abenteuer sucht, sollte sich bei den Testsiegern umschauen:

Quelle: mozilla.org


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